Dieser Winter setzt neben Straßen auch besonders Fußgänger-Wegen zu. Deren Reparatur ist Sache der Stadt – im Rahmen der Instandhaltung.

Aufgeplatzt: Auch auf Asphalt-Gehwegen hinterlässt dieser Winter große Schäden.
Aufgeplatzt: Auch auf Asphalt-Gehwegen hinterlässt dieser Winter große Schäden.

Aufgeplatzt: Auch auf Asphalt-Gehwegen hinterlässt dieser Winter große Schäden.

Uwe Schinkel

Aufgeplatzt: Auch auf Asphalt-Gehwegen hinterlässt dieser Winter große Schäden.

Wuppertal. Schon jetzt zeigt ein Blick auf etliche Wuppertaler Straßen, Parkplätze und Gehwege: Die Liste aller Winterschäden fällt im Frühling so lang aus wie seit Jahren nicht mehr. Während die Autofahrer es mit Schlaglochpisten zu tun bekommen, fragen sich gerade in diesem Winter viele Hausbesitzer, wer eigentlich auf lange Sicht für die zum Teil gravierenden Gehwegschäden vor ihrer Haustür aufkommt - wenn es erst einmal an die Reparaturen geht.

Beispiel Cronenberg: Asphaltstücke abgeplatzt

"Wir sind Miteigentümer eines Hauses in Cronenberg und beobachten mit einigen Sorgenfalten, dass in einem Bereich des Bürgersteiges der Asphalt in mehr oder minder kleinen Stücken abplatzt und allein diese Asphaltstücke erhebliche Stolpersteine darstellen." So heißt es zum Beispiel in einer Zuschrift an die WZ-Redaktion: "Ist für diese Reparaturarbeiten die Stadt Wuppertal alleine zuständig - oder kann die Stadt uns als Hauseigentümer für Reparaturarbeiten finanziell mit verantwortlich machen?"

Auf WZ-Nachfrage gibt es beim Verkehrsressort der Stadt dazu ein klares Nein: Auch die Sicherungs- und Reparaturmaßnahmen auf Gehwegen und insbesondere in den besonders stark betroffenen Fußgängerzonen "fallen in die Instandhaltungspflicht der Stadt Wuppertal und werden nicht über Beiträge refinanziert", erklärt Uwe Seidel, Abteilungsleiter für Straßenerhaltung und Ingenieurbau.

Beitragspflichtige Arbeiten an Gehwegen liegen demnach nur dann vor, "wenn in einem größeren Abschnitt der gesamte Belag und der Unterbau erneuert werden müssten." Derzeit habe er aber keinen Hinweis auf einen solchen Fall im Stadtgebiet.

Wer Schäden auf Straßen und Wegen melden möchte, erreicht den Betriebshof der Stadt unter der Rufnummer 563-6686. Im Moment werden dort noch alle Probleme aufgelistet und erste Not-Reparaturen veranlasst.

Wie berichtet, gibt es die größten Probleme in der Barmer Fußgängerzone und an der Winklerstraße: Dort hat sich Wasser unter Gehwegplatten gesammelt, ist gefroren und hat die Platten hochgedrückt. Folge: etliche Stolperkanten und unter dem Gewicht von Lieferwagen zerbrochene Bodenplatten.

Als "Erste Hilfe" dient auch hier Kalt-Asphalt zur Absicherung, bevor die Weg-Platten nach dem Winter ersetzt oder ganz neu verlegt werden müssen.

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