Mitmachen dürfen alle, die die Schule beendet haben und auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind.

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Wer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, dem hilft das Patenprojekt Ausbildung.

Wer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, dem hilft das Patenprojekt Ausbildung.

dpa

Wer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, dem hilft das Patenprojekt Ausbildung.

Wuppertal. Wer die Schule beendet hat, aber immer noch nach einem Ausbildungsplatz sucht, der kann am Patenprojekt Ausbildung teilnehmen: Hier kümmern sich ehrenamtliche Paten um junge Menschen und helfen ihnen bei der Suche nach einer passenden Stelle. Zurzeit sind noch Plätze für Schulabgänger frei.

Jedes Jahr finden mehrere hundert Schulabgänger in Wuppertal keinen Ausbildungsplatz. Seit November 2007 begleiten ehrenamtliche Paten - zur Zeit sind es 40 Freiwillige aus Wirtschaft und Verwaltung - junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Für 23 Suchende, die teilweise bereits im zweiten Jahr in der Warteschleife waren, konnte ein Ausbildungsplatz gefunden werden.

Die Initiative des Oberbürgermeisters beruht auf einer Idee, die im "Netzwerk Neues Wuppertal" unter dem Motto "Meine Stunde für Wuppertal" entwickelt wurde. Das Projekt wird über die Servicestelle Ehrenamt im Rathaus koordiniert. Es sollen vor allem jene jungen Menschen gefördert werden, die Berufsberater der Arbeitsagentur zwar als hoch motiviert einschätzen, die aber aus unterschiedlichsten Gründen bislang bei ihren Bewerbungen gescheitet sind.

Schulabgänger bekommen ganz persönliche Ratschläge 

Schulabschluss oder Alter spielen keine Rolle. Die betroffenen Schulabgänger erhalten über ihre Paten ganz persönliche Ratschläge zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

Wie ein Trainer nehmen die Ehrenamtlichen, die aus unterschiedlichsten Berufssparten kommen, ihre "Patenkinder" unter die Fittiche und versuchen in Gesprächen herauszufinden, warum vielleicht bisherige Bewerbungen nicht beachtet wurden und wie künftige Vorstellungsgespräche erfolgreicher verlaufen könnten.

Von den Teilnehmern wird Zuverlässigkeit und Motivation erwartet 

Neben der Hilfe bei Bewerbungsschreiben stehen auch grundsätzliche Dinge wie die Berufswahl, die Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern oder auch der richtige Dresscode für den entscheidenden Auftritt auf der Agenda. Zurzeit gibt es noch ein paar freie Plätze, insbesondere für männliche Bewerber.

Melden dürfen sich aber auch junge Frauen, die eventuell eine kleine Wartezeit einplanen müssen. Von den Teilnehmern wird Zuverlässigkeit und Motivation in der Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Paten erwartet.

Kontakt: Servicestelle Ehrenamt, Angelika Leipnitz, Tel. 5636501.

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