Die große, für den Herbst geplante Ausstellung wird aus finanziellen Gründen abgesagt. Museumschef Finckh bedauert.

Von der Heydt-Museum, Tony Cragg Ausstellung wirft ihre Schatten voraus
Das Von der Heydt-Museum war in den letzten Jahren immer wieder Heimstatt großer Ausstellungen. (Archivfoto)

Das Von der Heydt-Museum war in den letzten Jahren immer wieder Heimstatt großer Ausstellungen. (Archivfoto)

Fischer, A. (f22)

Das Von der Heydt-Museum war in den letzten Jahren immer wieder Heimstatt großer Ausstellungen. (Archivfoto)

Wuppertal. Das Von der Heydt-Museum hat ihreefür diesen Herbst geplante Ausstellung wegen zu hoher erwarteter Kosten abgesagt. Das haben Vorstand und Beirat der das Museum tragenden gemeinnützigen GmbH beschlossen, wie das Museum am Montag erklärte.

Die Ausstellung «Aufbruch zur Freiheit» über das Zeitalter der Aufklärung im Frankreich des 18. Jahrhunderts sollte vom 30. Oktober bis zum 24. Februar 2019 gezeigt werden.   Die Gremien seien nicht davon überzeugt gewesen, dass die Schau genug Besucher anziehen würde, um die Kosten zu decken. Das Museum verfügt über viele bedeutende Kunstwerke unter anderem von Ernst Ludwig Kirchner, Claude Monet, Otto Dix und Picasso.

Museumsdirektor Gerhard Finckh bedauerte die Absage: «Denn ich habe mehr als drei Jahre an diesem Ausstellungsprojekt, meinem letzten für das Von der Heydt-Museum Wuppertal, gearbeitet.» Die Schau sollte in Zusammenarbeit mit den Schlössern von Versailles, dem Louvre und vielen anderen Museen in Frankreich entstehen.

Die Ausstellung zu Paula Modersohn-Becker findet wie geplant vom 9. September bis zum 6. Januar 2019 statt, versicherte das Museum.

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