Land NRW

Wuppertal. Der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel (Foto), wird in der kommenden Woche nach Wuppertal kommen, um die etwa 10.000 Protest-Unterschriften entgegenzunehmen, die die Bürgerinitiative „Keine Forensik auf Lichtscheid“ gesammelt hat. Wie die Initiative am Mittwoch weiter mitteilte, werde Dönisch-Seidel nicht nur die Unterschriften in Empfang nehmen, sondern sich von der Bürgerinitiative auch die Örtlichkeiten an der Müngstener Straße zeigen lassen.

„Wir werten es als großen Erfolg, dass Herr Dönisch-Seidel zu uns kommt und die Unterschriften entgegennimmt“, erklärte dazu Frank Trotz von der Bürgerinitiative. „Wir hoffen, die beispiellose Nähe der geplanten forensischen Einrichtung zu unseren Häusern eindrucksvoll veranschaulichen und damit dem Entscheidungsprozess sachorientierte Impulse liefern zu können.“ Der genaue Termin des Treffens wurde nicht veröffentlicht. Uwe Dönisch-Seidel ist seit dem Jahr 2000 Landesbeauftragter für den Maßregelvollzug. Seine Behörde untersteht dem NRW-Gesundheitsministerium und führt die Aufsicht über alle forensischen Kliniken in NRW. Außerdem ist der Landesbeauftrage Bauherr neuer Einrichtungen. Mehr dazu auf: www.massregelvollzug.nrw.de

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