Clees-Gruppe treibt die Planung des Outlet-Centers am Döppersberg voran.

Pläne
Das FOC soll in die ehemalige Bahndirektion und das Postgebäude ziehen.

Das FOC soll in die ehemalige Bahndirektion und das Postgebäude ziehen.

Andreas Fischer

Das FOC soll in die ehemalige Bahndirektion und das Postgebäude ziehen.

Wuppertal. Das Wettrennen um die ersten guten Geschäfte am neuen Döppersberg hat begonnen. Auf Anfrage der WZ erklärt die Clees Unternehmensgruppe, dass sie sich zum Ziel gesetzt habe, bereits im Jahr 2017 die ersten Geschäfte im geplanten Factory Outlet Center (FOC) zu eröffnen. Das FOC soll sich auf die ehemalige Bahndirektion und das Postgebäude am Kleeblatt erstrecken. Auf 30 000 Quadratmetern sollen bis zu 140 Läden entstehen.

„Wir rechnen damit, dass bereits 2017 die ersten Geschäfte eröffnet werden.“

Alexander Clees, Projektleiter, Clees- Unternehmensgruppe

„Auch das Postgebäude soll großzügige Verkaufsflächen aufweisen. Die Post ist zurzeit nicht Teil des Kernzentrums. Es ist allen Beteiligten klar, dass hierfür noch ein entsprechender Bebauungsplan auf die vorgesehene Nutzung ausgerichtet werden muss“, erklärt Projektleiter Alexander Clees die Pläne. Die Abstimmung sei Teil der Gespräche mit der Stadt und solle in den kommenden Wochen und Monaten „partnerschaftlich durchgeführt werden“.

„Da das Postgebäude nicht ausschließlich als Parkhaus, sondern auch für den Verkauf genutzt werden soll, wird ein Bebauungsplanverfahren erforderlich sein. Exakt am Bahnhof verläuft die Grenze zum innerstädtischen Bereich“, sagt Baudezernent Frank Meyer.

Die Stadt begrüßt die Pläne für den Bau des FOC

Oberbürgermeister Peter Jung hatte die Pläne grundsätzlich begrüßt: „Ein FOC auf dem Döppersberg könnte der gesamten Innenstadt nutzen.“ Im Genehmigungsverfahren bleibt abzuwarten, wie das Land NRW die Planungen am Döppersberg bewertet. Grundsätzlich wird der Fabrikverkauf auf der grünen Weise nicht gestattet, um den Einzelhandel in den Innenstädten zu schützen.

Bahndirektion und Postgebäude sollen durch eine Brücke miteinander verbunden werden. „Hierzu wurden bereits Überlegungen angestellt. Im Rahmen der weiteren Planung werden die Gespräche mit der Deutschen Bahn aufgenommen“, heißt es hierzu von der Clees-Gruppe. Dieses Bauvorhaben dürfte nicht unproblematisch sein, denn schließlich wird die Brücke über eine der Hauptstrecken der Bahn führen. Allerdings kann die Clees-Gruppe auf Erfahrungen aufbauen, die sie beim Bau des Wicküler Parks gemacht hat, wo seit Jahren eine überdachte Fußgängerbrücke in Betrieb ist.

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