Sirene
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Horst Pfeiffer

Wuppertal. Auch in diesem Jahr gibt es in Wuppertal und Solingen einen gemeinsamen Probealarm: Am Freitag, 2. Dezember, 10 Uhr, testen die Feuerwehren beider Städte die Sirenen des Bevölkerungswarnsystems. Es ertönen nacheinander drei Signale: Der einminütige Dauerton zu Beginn bedeutet „Entwarnung" - keine Gefahr.

Dann folgt das Signal zur „Warnung der Bevölkerung", ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall bedeutet das: Radio einschalten und auf weitere Informationen achten, Gebäude aufsuchen, Türen und Fenster schließen, Nachbarn informieren. Nach etwa zehn Minuten endet der Test mit dem einminütigen Dauerton zur Entwarnung.

In Wuppertal gibt es Sirenen an 27 Schwerpunktstandorten. Mit ihrem durchdringenden Warnton sind sie besonders geeignet, die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren zu warnen. Neben den existierenden 27 festen Sirenen-Standorten verfügt die Stadt auch über sechs mobile Geräte. In den Stadtteilen, die noch nicht ausreichend versorgt sind, würden im Ernstfall mehrere mobile Geräte zusammengezogen.

In diesem Jahr sind zwölf neue Sirenen errichtet worden. Einmal im Jahr muss die Funktionsfähigkeit der Sirenen nach vorheriger Ankündigung in den Medien überprüft werden. Zugleich erinnert der Probealarm an die Bedeutung der Signale. Weitere Informationen, zum Beispiel Tonbeispiele bietet die Webseite der Feuerwehr Wuppertal.

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