Polizisten aus Wuppertal und Düsseldorf stellten drei Einbrecher auf frischer Tat. Die Männer wollten mit der Schwebebahn fliehen.

Schwebebahn, Wuppertal
Mit der Schwebebahn wollten drei Einbrecher vor der Polizei fliehen.

Mit der Schwebebahn wollten drei Einbrecher vor der Polizei fliehen.

Fischer, A. (f22)

Mit der Schwebebahn wollten drei Einbrecher vor der Polizei fliehen.

Wuppertal/Düsseldorf: Festnahme mitten in der Schwebebahn: Ein Einsatztrupp der Düssedlorfer Polizei hat am Donnerstagmittag in Wuppertal drei Männer verhaftet, die zahlreiche Einbrüche verübt haben sollen. Laut Polizeibericht leistete einer der Männer heftigen Widerstand. Zum Glück, so steht's im Bericht, sei niemand verletzt worden.

Die Festnahme sei das Ergebnis wochenlanger gemeinsamer Ermittlungen, heißt es in der offiziellen Mitteilung zu dem Vorfall. Demnach sollen die Verdächtigen von einer Asylbewerberunterkunft im Wuppertaler Stadtteil Wichlinghausen immer wieder zu Beutezügen aufgebrochen sein. Fünf Einbrüche allein im Düsseldorfer Süden werden ihnen zu Last gelegt, dazu mindestens fünf weitere in Wuppertal.

Auf frischer Tat ertappt

Die Polizisten hatten die Männer nach eigenen Angaben wohl eine Weile lang observiert in der Hoffnung, sie auf frischer Tat zu ertappen. Dies gelang jedoch zunächst nicht. Bis Donnerstag: Am Mittag beobachteten die Fahnder, wie zwei der Beschuldigten in ein Mehrfamilienhaus am Berliner Platz in Wuppertal gingen, während der dritte offensichtlich draußen Schmiere stand, so der Bericht der Beamten. Und: "Das anschließende Verhalten des Trios und das fast schon fluchtartige Besteigen der Schwebebahn war für die Ermittler Anlass genug, um zuzugreifen."

Bei der Durchsuchung der Täter fanden die Polizisten 7.000 Euro Bargeld und Schmuck - laut Polizei die Beute aus dem gerade verübten Einbruch. Die polizeibekannten Männer im Alter von 35, 35 und 39 Jahren wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. ger

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