An der Schmiedestraße sollen im Februar die Tiefbauarbeiten starten. Verband investiert 13 Millionen Euro.

Ausblick
Stellten am Dienstag die Pläne für die „Fertighauswelt“ vor: BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klass (links) und Verbandssprecher Achim Hannott (rechts) mit Oberbürgermeister Peter Jung.

Stellten am Dienstag die Pläne für die „Fertighauswelt“ vor: BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klass (links) und Verbandssprecher Achim Hannott (rechts) mit Oberbürgermeister Peter Jung.

Andreas Fischer

Stellten am Dienstag die Pläne für die „Fertighauswelt“ vor: BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klass (links) und Verbandssprecher Achim Hannott (rechts) mit Oberbürgermeister Peter Jung.

Nächstebreck. Der Zeitplan ist stramm und das Projekt ein Paukenschlag in der Diskussion über den Wegzug der bisherigen Eigenheimausstellung vom Eichenhofer Weg: Im September 2013 soll in der Nachbarschaft an der Schmiedestraße die „Fertighauswelt Wuppertal“ eröffnet werden.

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) informierte gemeinsam mit der Stadt am Dienstag über die Pläne für das gut 18.000 Quadratmeter große Gelände, auf dem bislang unter anderem das Flori-Gartencenter untergebracht war: Demnach werden dort zunächst 14 voll eingerichtete Einfamilienhäuser präsentiert – auf einem in sich geschlossenen Areal, das über ein zentrales Empfangsgebäude zu erreichen ist. Der Verband und die Haushersteller – ein großer Teil ist laut BDF bereits am Eichenhofer Weg vertreten und will Wuppertal als Ausstellungsstandort offensichtlich nicht aufgeben – investieren nach eigenen Angaben insgesamt etwa 13 Millionen Euro in die neue Häuserschau.

40.000 Besucher pro Jahr, 100 Parkplätze auf dem Gelände

Der Bundesverband rechnet mit etwa 40.000 Besuchern pro Jahr, wie Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas berichtet. Und er bietet auf dem Gelände noch Platz für weitere Aussteller an: Der Standort sei etabliert, liege verkehrsgünstig an der Autobahn, und bei der Stadt Wuppertal sei man mit dem Vorhaben „sofort mit offenen Armen empfangen worden“, sagt Klaas.

In Kürze soll der Bauantrag eingereicht werden. Im Februar sollen die Tiefbauarbeiten starten. Den Besuchern der Haus-Ausstellung werden 100 Parkplätze auf dem Gelände zur Verfügung stehen, ebenfalls erreichbar von der Schmiedestraße aus. Für das umliegende Straßennetz seien die angepeilten 40.000 Besucher kein Problem, erklärt Rolf Volmerig von der Wirtschaftsförderung Wuppertal.

„Wir halten diese Lage nach wie vor für ideal“, betonte Oberbürgermeister Peter Jung am Dienstag – auch mit Blick auf die geplante Ikea-Ansiedlung in der Nachbarschaft der „Fertighauswelt“. Wie berichtet, soll das Möbelhaus mit Fachmarktzentrum für gut 100 Millionen Euro Ende 2014 eröffnet und auch über die Schmiedestraße erschlossen werden. 

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