Angeklagter schweigt am ersten Tag zu den Vorwürfen.

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Andreas Bischof

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Wuppertal. Am Wuppertaler Landgericht hat gestern der Prozess um den Fenstersturz einer jungen Frau begonnen. Ihr Freund, ein 23-jähriger Mann, wurde wegen versuchten Totschlags von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Am gestrigen ersten Verhandlungstag schwieg er jedoch zu den Vorwürfen. Das Opfer trat als Nebenklägerin auf.

Um sich vor dem 23-jährigen Angeklagten zu retten, ist die 22-jährige Wuppertalerin vor einem Jahr aus dem vierten Stock eines Hauses an der Holsteiner Straße gesprungen und auf ein Auto gestürzt. Dabei zu sie sich schwere Verletzungen im Kopfbereich und einige Trümmerbrüche zu. Zuvor hatte sie der Freund mit mehreren Messerstichen verletzt und in der gemeinsamen Wohnung eingesperrt.

Der mutmaßliche Täter ist bereits mehrfach vorbestraft und sitzt seit vergangenem März in der JVA Ronsdorf ein. Gegen ihn liegt eine Jugendstrafe von drei Jahren und sechs Monaten vor. Morgen wird der Prozess fortgeführt. Das Gericht hat fünf weitere Verhandlungstage angesetzt, der letzte Termin findet am 14. März statt. (lho)

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