Die Liberalen luden zur politischen Begegnung in den Sportpark.

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Den Reigen der Partei-Neujahrsempfänge eröffnete die FDP am Samstag im Sportpark Elberfeld.

Den Reigen der Partei-Neujahrsempfänge eröffnete die FDP am Samstag im Sportpark Elberfeld.

Andreas Fischer

Den Reigen der Partei-Neujahrsempfänge eröffnete die FDP am Samstag im Sportpark Elberfeld.

Wuppertal. Neujahrsempfänge von Parteien sind politische Pflichttermine und Bühnen für viele starke Worte - zumal in Wahlkampfzeiten. Am Samstag war es der FDP vergönnt, als erste Partei 2009 300 Gäste zum Empfang zu laden, nachdem die SPD ihren Termin verschieben musste.

Nach den parteiinternen Querelen genoss die FDP in den zurückliegenden Jahren besondere Aufmerksamkeit - allerdings nicht so, wie sich die neue Parteispitze dies wünschte. Deshalb stellten Kreisparteichef Marcel Hafke und seine Gefolgsleute die Zeichen demonstrativ auf Aufbruch. Hafke sprach von der Demut, die ihn die Finanzkrise gelehrt habe, und von Wuppertal, das wieder liebens- und lebenswert werden müsse.

Für Letzteres habe die FDP die richtigen Rezepte und ein glaubwürdiges Programm. Deren Inhalte blieben am Samstag noch eher vage, sollen erst auf einem Kreisparteitag festgelegt werden. Eines steht aber jetzt schon fest: Die Bildungspolitik ist Hafke ein "Herzensanliegen". Genau wie Rolf Köster, dem ehemaligen Kreisvorsitzenden, der nach seinem Ausstieg aus der FDP jetzt eine parteiübergreifenden Bildungsoffensive ins Leben gerufen hat.

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