Neujahrsempfang: Liberale streichen Erfolge heraus und kritisieren Stadt.

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FDP-Kreisvorsitzender Marcel Hafke (li.) und FDP Landesvorsitzende Andreas Pinkwart.

FDP-Kreisvorsitzender Marcel Hafke (li.) und FDP Landesvorsitzende Andreas Pinkwart.

Andreas Fischer

FDP-Kreisvorsitzender Marcel Hafke (li.) und FDP Landesvorsitzende Andreas Pinkwart.

Wuppertal. Ein Samstagmorgen im Januar gehört der FDP - daran kann auch ein wenig liberal eingestelltes Winter-Sturmtief namens Daisy nichts ändern. Und so kamen rotz Schneetreibens am Wochenende 150 Gäste zum FDP-Neujahrsempfang in die Alte Papierfabrik.

Prominentester Gast war der FDP-Landesvorsitzende Andreas Pinkwart, dessen Aufgabe es naturgemäß bei solchen Auftritten ist, die Erfolge der schwarz-gelben Landesregierung herauszustreichen. Pinkwart entschied sich für die 8000 zusätzlichen Lehrerstellen und erwähnte auch den Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige und die Einführung von verbindlichen Sprachtests in Kindergärten sowie unterstützende Sprachkurse.

FDP-Kreisvorsitzender Marcel Hafke, der im Mai für den Landtag kandidiert, will sich dort für eine stärkere Förderung von Existenzgründern einsetzen und die Stadt gemeinsam mit der Bergischen Universität zum "Mekka der Existenzgründer" machen.

Fraktionsvorsitzender Jörn Suika kritisierte das Sparpaket der Wuppertaler Rathausspitze. Das Paket enthalte kein langfristiges Konzept, um einen Abbau der Neuverschuldung zu erzielen. Langfristig wäre zum Beispiel eine Gewerbeansiedlung auf der Kleinen Höhe finanziell sinnvoller als der jetzt geplante Verkauf für Wohnbebauung.

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