Stadt will vor allem Wohngebiete auf der Messe vermarkten.

Das Bergische Plateau soll auf der Münchner Immobilienmesse ExpoReal vermarktet werden, wie Rolf Volmerig, Leiter der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, erklärte. Die Messe startet am 5. Oktober. (Simulation: Archiv)
Das Bergische Plateau soll auf der Münchner Immobilienmesse ExpoReal vermarktet werden, wie Rolf Volmerig, Leiter der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, erklärte. Die Messe startet am 5. Oktober. (Simulation: Archiv)

Das Bergische Plateau soll auf der Münchner Immobilienmesse ExpoReal vermarktet werden, wie Rolf Volmerig, Leiter der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, erklärte. Die Messe startet am 5. Oktober. (Simulation: Archiv)

Das Bergische Plateau soll auf der Münchner Immobilienmesse ExpoReal vermarktet werden, wie Rolf Volmerig, Leiter der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, erklärte. Die Messe startet am 5. Oktober. (Simulation: Archiv)

München. Der Wuppertaler Schwerpunkt auf der Münchner Immobilienmesse ExpoReal wird dieses Jahr auf Wohngebieten liegen, wie Rolf Volmerig, Leiter der Wirtschaftsförderung erklärte. Insbesondere beim Bergischen Plateau hofft die Stadt darauf, Abschlüsse tätigen zu können.Vom 5. bis zum 7. Oktober ist die Messe in diesem Jahr, und Wuppertal wird auch den Engineering Park vermarkten. Dort sind bereits 60.000 Quadratmeter Grund und Boden sowie 40 Wohneinheiten verkauft. Der holländische Eigentümer Kondor Wessels macht laut Volmerig einen guten Job, der Wirtschaftsförderer hätte nach eigener Aussage nicht so schnell mit einem Verkaufserfolg gerechnet, zumal dort derzeit erst die Straßen gebaut werden.

Die Stadt hat auch den Döppersberg mit dem Investoren-Kubus im Gepäck, wird diesen laut Volmerig aber nicht aktiv vermarkten. Das liege daran, dass derzeit schon Gespräche mit zwei oder drei Investoren laufen würden. Das gilt auch für das Filetstück Ohligsmühle.

Volmerig wollte zwar nicht sagen mit wem, bestätigte aber, dass die Stadt intensive Verhandlungen mit einem Investor führt, die in einem halben Jahr abgeschlossen sein sollen. Unklar ist auch noch, was auf dem Gelände entstehen wird. Das liegt daran, dass ein sogenanntes Multifunktionskonzept in der Diskussion ist, also Einzelhandel, Gastronomie aber auch Wohnen.

Ohligsmühle: Gespräche mit dem Investor laufen

Wie auch in den vergangenen Jahren wird Wuppertal gemeinsam mit Solingen und Remscheid einen 170 Quadratmeter großen Stand auf der ExpoReal bestücken. Die Kosten bezifferte Volmerig mit etwa 50.000 Euro für Wuppertal. Das sei ein bisschen weniger als in dem vergangenen Jahr und hänge damit zusammen, dass zehn private Partner der drei beteiligten Städte einen gehörigen Teil der Kosten schultern. Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) wird alle drei Tage auf der Messe sein und hat laut Volmerig durchgängig Gespräche mit Investoren.

Es geht in München auch darum, die etwa 100.000 Quadratmeter des Gewerbegebietes VohRang zu vermarkten. Laut Volmerig sei dies ein geeignetes Gelände, um auch größere Investoren nach Wuppertal zu holen. Übrigens: Die Stadt will auch ihr Gebäude in der Sanderstraße verkaufen, in dem zuvor das Chemische Institut untergebracht gewesen ist. 3,6 Millionen würde die Stadt gerne erlösen, was aber wahrscheinlich schwierig wird, weil das Mobiliar in dem Haus stark auf die Chemie ausgerichtet ist, wie der Leiter der Wirtschaftsförderung bestätigte.

Und was bringt die Expo seiner Ansicht nach? "Das ist die Messe, auf der man miteinander spricht", sagt Volmerig - da dürfe man nicht fehlen.

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