Nach den Böllerschüssen darf nichts mehr passieren.

Tunnel Schee

Schinkel, Uwe (schin)

Wuppertal. Im Februar zündeten Jugendliche im Tunnel Schee Böller und fielen dabei den Mitarbeitern der ökologischen Bauaufsicht auf, die zufällig in der Nähe war. Naturschützer aus Wuppertal und dem Ennepe-Ruhr-Kreis forderten zum Schutz der Fledermäuse die sofortige komplette Schließung des Tunnels, die aber von der Stadt Wuppertal abgewendet werden konnte. „Ab November wird es wieder kritisch“, sagt Rainer Widmann, Projektleiter der Stadt, zur Öffnung des längsten Tunnels im Verlauf der Nordbahntrasse in der dunklen Jahreszeit.

Die Jugendlichen hätten den Trassenfreunden mit ihren Böllerschüssen einen Bärendienst erwiesen, so Widmann. „Wenn sich nicht alle an die Spielregeln halten, werden alle darunter leiden müssen“, sagt Widmann und appelliert an die Vernunft aller Nutzer des Tunnels Schee. Zurzeit sei keine Beeinträchtigung der Fledermauspopulation zu beobachten, aber weitere Zwischenfälle müssten unbedingt vermieden werden.

Die Wege zur Brücke Bracken werden gepflastert

Mitarbeiter des Wichernhauses pflastern zur Zeit die Trasse zu beiden Seiten der vor wenigen Tagen eingesetzten Brücke Bracken. Spätestens im Juni soll die Freigabe der Brücke erfolgen. An der Brücke entsteht zurzeit ein kleiner Ratsplatz. „Wir werden zudem eine Informationstafel aufstellen.“ Darauf wird auch erklärt, dass die Farben Rot und Blau die statischen Kräfte der Brücke darstellen.“ ab

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