Für Leonie Schroer gehört die Kamera auf Reisen unbedingt ins Gepäck.

Freizeitfotografin Leonie Schroer hat die Fotografie auf einer Reise für sich als Hobby entdeckt. In den folgenden Zeilen stellt sie sich selbst vor:

„Mein erstes Fotoalbum, in dem ich auch heute noch gerne blättere, hat meine Patentante für mich in den Fünfziger Jahren angelegt und die damals sehr teuren Schwarz-Weiß-Fotos, die von einem Fotografen von Familienereignissen gemacht wurden, eingeklebt. Das erste Familienfoto, das es von meiner Sippe überhaupt gibt, stammt aus dem Jahr 1888. Fotografieren war zu der Zeit auf dem Lande eher unüblich und kostspielig, aber der Urgroßvater war als Tüftler bekannt und probierte gerne neue Dinge aus, und so ließ er sich stolz im Kreise seiner Lieben ablichten. Meine erste Kleinbildkamera habe ich mir erst mit Anfang 30 gekauft, als beruflich ein Aufenthalt in Chicago anstand. Die Wolkenkratzer, die nie so richtig ins Bild passen wollten, haben mich fasziniert und herausgefordert. Die 20 Filme, die ich mitgenommen hatte, reichten bei weitem nicht aus. Seit dieser Zeit ist das Fotografieren zu meinem Hobby geworden, dem ich oft, gerne und fast überall nachgehe.

Hauptsächlich fotografiere ich auf unseren Reisen, um die Erlebnisse zu dokumentieren. Diese Fotos landen nicht sofort in den Tiefen des Daten-dschungels, sondern werden zu einer Fotoshow mit Texteinfügung und Tonunterlegung verarbeitet. Von besonders geeigneten Bildern lasse ich auch gelegentlich Papierabzüge machen und verwende sie für Postkarten oder den guten alten Fotokalender.

Nach Beendigung meiner kaufmännischen Berufstätigkeit vor einigen Jahren habe ich gelegentlich auch an Amateurfotowettbewerben teilgenommen und kleinere Preise gewonnen. “

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