Essener Securityfirma hat Mitarbeiter nach dem Spiel des WSV bei RWE entlassen.

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Mit einem unerlaubten Schlagstock prügelte ein Mitarbeiter einer Essener Securityfirma am Rande des Derbys Rot-Weiss Essen gegen den WSV auf Wuppertaler Anhänger ein, wie das Bild von WZ-Fotograf Andreas Fischer offenlegt.

Mit einem unerlaubten Schlagstock prügelte ein Mitarbeiter einer Essener Securityfirma am Rande des Derbys Rot-Weiss Essen gegen den WSV auf Wuppertaler Anhänger ein, wie das Bild von WZ-Fotograf Andreas Fischer offenlegt.

ANDREAS FISCHER WUPPERTAL

Mit einem unerlaubten Schlagstock prügelte ein Mitarbeiter einer Essener Securityfirma am Rande des Derbys Rot-Weiss Essen gegen den WSV auf Wuppertaler Anhänger ein, wie das Bild von WZ-Fotograf Andreas Fischer offenlegt.

Wuppertal/Essen. Die Essener Sicherheitsfirma Issa hat sich am gestrigen Donnerstag offiziell und in Absprache mit Rot-Weiss Essen bei Betroffenen und den Vereinen dafür entschuldigt, dass einer ihre Mitarbeiter am Samstag am Rande des Spiels der Essener gegen den Wuppertaler SV mit einem verbotenen Teleskopschlagstock auf Wuppertaler Fans eingeprügelt hatte. „Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich und werden die Ermittlungen der Polizei nach Kräften unterstützen“, heißt es darin. Der betreffende Mitarbeiter habe durch sein Verhalten gegen den Arbeitsvertrag verstoßen und sei fristlos entlassen worden.

Die Polizei in Essen hat Ermittlungen aufgenommen. Über den Stand eines möglichen Strafverfahrens auch gegen Personen aus dem Wuppertaler Fanblock, die einen RWE-Ordner verletzt hatten, war am Donnerstag nichts bekannt. Der DFB hat unterdessen den WSV bis Dienstag zu einer Stellungnahme aufgefordert. Schiedsrichter Wijnen, der die Partie nach der Verletzung des Ordners für sechs Minuten unterbrochen hatte, hat in seinem Bericht vermerkt, dass der Vorfall im Wuppertaler Block seinen Ursprung genommen habe. gh

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