Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Der Schaden liegt bei mindestens 250.000 Euro. Drei Verletzte.

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Der Löscheinsatz der Feuerwehr dauerte mehrere Stunden.

Der Löscheinsatz der Feuerwehr dauerte mehrere Stunden.

Wolfgang Westerholz

Der Löscheinsatz der Feuerwehr dauerte mehrere Stunden.

Vohwinkel. Am Osterholz ist in der Nacht auf Mittwoch eine Doppelhaushälfte nahezu komplett ausgebrannt. Als die Feuerwehr gegen 4.30 Uhr am Einsatzort eintraf, brannte bereits der gesamte Dachstuhl des Einfamilienhauses. Auch aus dem Erdgeschoss schlugen die Flammen.

Sechs Bewohner - drei aus dem betroffenen Haus und drei aus der angrenzenden Gebäudehälfte -  konnten sich zwar selbst in Sicherheit bringen. Die dreiköpfige Familie (Sohn 18, Mutter 58, Vater 52 Jahre alt) aus dem Brandhaus musste wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung allerdings ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Die Feuerwehr geht derzeit aber von leichten Verletzungen aus.

Das Brandhaus ist unbewohnbar. Es besteht Einsturzgefahr. Der Feuerwehr gelang es jedoch, die angrenzende Hälfte vor dem Übergreifen der Flammen zu bewahren. Die Schadenssumme in der Brandhälfte beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 250.000 Euro. Die Kripo hat den Brandort beschlagnahmt und einen Sachverständigen hinzugezogen. Die Brandursache ist noch unklar. Wie die WZ erfuhr, hatte die Familie ihre Schlafräume im Dachgeschoss. Dort brach auch das Feuer aus. Nachbarn der Familie sollen den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert haben. Die Ermittlungen dauern an. spa

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