Die Zusammenführung der beiden Tiger lief problemlos.

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Die beiden Tierpflegerinnen aus Frankfurter tragen Daseep ins Gehege. Die Tiger können künftig bei gutem Wetter angesehen werden.

Die beiden Tierpflegerinnen aus Frankfurter tragen Daseep ins Gehege. Die Tiger können künftig bei gutem Wetter angesehen werden.

Die beiden Tierpflegerinnen aus Frankfurter tragen Daseep ins Gehege. Die Tiger können künftig bei gutem Wetter angesehen werden.

Zoo. Endlich ist die Spielkameradin von Tigerbaby Tschuna da. Daseep heißt das kleine Sumatra-Tigermädchen aus dem Frankfurter Zoo. Schon dort avancierte das kleine Tigerbaby seit seiner Geburt im September zu einem richtigen Publikumsmagneten. Vermutlich deshalb ließ sich Daseep auch nicht von den zahlreichen Journalistenteams beeindrucken, die am Mittwoch um die besten Sichtplätze vor dem Tigergehege rangelten.

Nach kurzem Schnuppern gab es den ersten sanften Tatzenhieb

Als Pfleger die Tür von Daseeps Transportkäfig öffnen, klackern die Auslösegeräusche des Kameras im Akkord. Gesteigert wird die Auslösefrequenz nur noch in dem Moment, als Tschuna und Daseep zum ersten Mal aufeinander treffen. Neugierig, aber noch mit der nötigen Vorsicht, tapst die Wuppertalerin Tschuna zu ihrer neuen Mitbewohnerin. Auch die scheint nicht so recht zu wissen, was gerade passiert. Vorsichtig beschnuppern sich die beiden am Näschen, schon bald gibt es erste Stupser mit der Tatze, bis die zwei nach kurzer Zeit ausgelassen miteinander toben. "Toll, das war absolut fantastisch", schwärmt Zoo-Kurator André Stadler, nachdem die beiden Tigerinnen nach kurzer Auslaufzeit in den 20 Quadratmeter großen und warmen Stall gebracht worden sind.

Für Daseep ist es übrigens der erste Ausflug nach draußen. Sie ist drei Wochen jünger als Tschuna und mit ihren gut fünf Kilogramm noch ein Leichtgewicht gegen ihre neue Freundin (acht Kilogramm). "Aber sie weiß sich schon gut zu wehren", sagt Stadler. Während Tschuna bereits an Kaninchenkeulen knabbern kann, hat Daseep gerade erst begonnen, kleine Fleischstückchen zu essen. Milch gibt’s aber weiter für beide- alle drei bis vier Stunden. "Für die beiden ist es ideal, miteinander aufzuwachsen." Sonst müsse der Mensch die Bedürfnisse kompensieren. Wenn Tschuna und Daseep ausgewachsen sind, werden sie in zwei andere europäische Zoos umziehen.

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