Polizei verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 232 Fälle. Die Aufklärungsquote ist gesunken.

EN-Kreis. Im Zeitraum von Januar bis Juni 2018 wurden im EN-Kreis (ohne Witten) 232 Wohnungseinbruchsdelikte gemeldet. Das teilte die Kreispolizeibehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises mit. Im Vergleich zum Vorjahr (Januar bis Juni 2017: 336) sind dies rund 30 Prozent weniger. Die Aufklärungsquote liege aktuell unter der des Vorjahres. Der hohe Wert aus 2017 hatte sich laut Polizei aus der Klärung einer Tatserie ergeben.

Bei etwa 55 Prozent der Einbruchsdelikte handelt es sich um Versuche, bei denen die Täter nicht in die Wohnräume eindringen konnten. Eine 100- prozentige Einbruchssicherheit könne laut den Beamten nie erreicht werden. Allerdings könne den Einbrechern ihr Werk erschwert werden. Denn je aufwendiger sich ein Einbruch gestaltet und je länger er dauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Einbrecher von seiner Tat ablässt.

Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf Informationen zum technischen Einbruchschutz, die im Internet bereitstehen. Weiter stehen die Fachberater der Polizei mit Rat zur Verfügung. Die zuständige Dienststelle für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei im Kreis ist unter der Telefonnummer 02336/9166-2952 erreichbar.

polizei.nrw/artikel/ einbruchschutz-0

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