Kriminalitätsstatistik Bayern 2015
Symbolbild.

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Boris Roessler

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Wuppertal. Am Freitagabend, gegen 20.30 Uhr, stiegen in Wuppertal drei Einbrecher in ein Einfamilienhaus an der Hardtstraße ein. Im Innern trafen sie auf die anwesenden Bewohner und ergriffen die Flucht. Der 23-jährige Sohn des Hauseigentümers verfolgte die Täter und wurde von diesen auf der Straße angegriffen. Die Einbrecher stiegen anschließend in ein Auto und flüchteten. Dabei hielten sie gezielt auf den 23-Jährigen zu, trafen ihn und fuhren anschließend mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort davon. Der Mann erlitt hierbei leichte Verletzungen, konnte aber nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Die Täter flüchteten weiter in Richtung Autobahn 46. Dort entdeckten Polizeibeamte den Opel und nahmen die Verfolgung in Richtung Düsseldorf auf. An der Ausfahrt "Haan-Ost" verließen die Täter die Autobahn und versuchten über Nebenstraßen zu entkommen. In der Straße Bolthausen verließen sie ihr Fahrzeug und flüchteten zu Fuß. Polizeibeamte holten sie jedoch schnell ein und nahmen zwei Täter auf einem Feld sofort fest. Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers konnten die beiden anderen wenig später in einer Böschung der A 46 gestellt werden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, eine mehrköpfige Mordkommission nahm noch in der Nacht ihre Arbeit auf. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Männer (22, 36, 42, 45 Jahre alt) aus Südosteuropa, die in Deutschland keinen Wohnsitz haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal wurden sie am Samstag einem Haftrichter beim Amtsgericht vorgeführt.

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