Manfred Zöllmer, Jürgen Hardt und Marcel Hafke geben ihre Stimme ab.

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Marcel Hafke darf in Berlin den Bundespräsidenten mitwählen.

Marcel Hafke darf in Berlin den Bundespräsidenten mitwählen.

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Marcel Hafke darf in Berlin den Bundespräsidenten mitwählen.

Wuppertal. Der künftige Bundespräsident wird auch der Präsident der Wuppertaler - und auch von diesen gewählt. Immerhin drei Personen aus der Bergischen Metropole sind in der Bundesversammlung vertreten, die am 12. Februar zusammenkommt, um wahrscheinlich Frank-Walter Steinmeier zum Staatsoberhaupt zu küren.

630 Bundestagsabgeordneten sowie weiteren 630 Mitglieder, die von den Parlamenten der Länder delegiert werden bilden die Bundesversammlung. Dabei sind die Abgeordneten aus Berlin gesetzt. Für die Wuppertaler SPD ist Manfred Zöllmer ebenso dabei wie Jürgen Hardt für die CDU aus Wuppertal.

Die Länder dürfen je nach Bevölkerungsanzahl Delegierte benennen. Der Landtag in Düsseldorf ist mit einer 135 Mann starken Gruppe vertreten. Mit dabei ist auch Marcel Hafke, Landtagsabgeordneter der FDP.

Der Versicherungskaufmann ist bereits zum zweiten Mal dabei, wenn ein Staatsoberhaupt gewählt wird. Seine Landtagsfraktion hat ihn als eine von zwölf Personen benannt, die für die Fraktion die Stimmen abgeben sollen. Kriterien für die Wahl seien etwa die Herkunftsregion und der Platz auf der Landesliste gewesen. Für Hafke ging die Entscheidung gut aus. „Es ist eine tolle Bürgerpflicht und eine große Ehre, den Bundespräsidenten wählen zu können“, sagt er. „Auch wenn es dieses Mal keine wirkliche Entscheidung zu treffen gibt.“

Die Delegierten der FDP treffen sich am Montag in Berlin mit Steinmeier, dem Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, um zu entscheiden, ob sie ihn unterstützen. Auch vor der abschließenden Entscheidung sagt Hafke, dass er Steinmeier für einen würdigen Kandidaten halte.

Die SPD aus NRW schickt 57 Delegierte nach Berlin. Von den drei Wuppertaler Abgeordneten ist keiner dabei. Nach einigen fest vergebenen Plätzen habe man 26 Plätze unter den Abgeordneten verlost, sagt ein Fraktionssprecher. Die Abgeordneten aus Wuppertal hatten dabei kein Glück.

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