Da, wo er zum Einsatz kommt, leistet der Winterdienst ebenso undankbare wie gute Arbeit. Aber auch nur dort: Dass etliche Straßen selbst Tage später immer noch nicht befahrbar sind, zeigt vor allem eines: Winter wie diese sind für das bestehende Arsenal drei Nummern zu groß. Und das ist bereits der zweite Winter in Folge, der mit Schneemassen wie seit Jahrzehnten nicht mehr verbunden ist. Wer in diesen Zeiten aber mehr Personal und Wagen fordert, ignoriert, dass die Stadt mit dem Rücken zur Wand steht. Gefragt sind neue Ansätze, um dem Winter auf den Höhen die Stirn zu bieten - sollte Schnee wie dieser zur Regel werden. Gefordert sind auch die Anwohner.

 

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