Der 20-jährige Dominik Korthaus wollte einen neuen Verein für ein Schwebebahn-Museum in Wuppertal gründen. Der Förderverein Historische Schwebebahn lud ihn jetzt zu seiner nächsten Vorstandssitzung ein.

Dominik Korthaus will erneut einen Teil einer alten Schwebebahn zurück nach Wuppertal holen. Dafür sucht er jetzt noch Sponsoren.
Ein Teil einer historischen Schwebebahn.

Ein Teil einer historischen Schwebebahn.

Klaus Stein

Ein Teil einer historischen Schwebebahn.

Wuppertal. Die Wuppertaler Museenlandschaft um ein wichtiges Segment zu erweitern, hat sich der erst 20 Jahre alte Dominik Korthaus auf die Fahnen geschrieben: Er will ein Schwebebahn-Museum einrichten. Deshalb wollte er am Sonntag in der Hako-Event-Arena den Verein „Interessengemeinschaft Schwebebahn-Museum Wuppertal“ gründen.

In der Arena tagt nicht nur der 35 Mitglieder starke Förderverein Historische Schwebebahn, sondern der vom Hausherrn Bernd Bigge erworbene Wagen 10 aus dem Jahr 1900 bildet auch die eindrucksvolle Kulisse zu den turnusmäßigen Sitzungen.

Der 20-Jährige wollte einen neuen Verein gründen. Der Förderverein Historische Schwebebahn lud ihn jetzt zu seiner nächsten Vorstandssitzung ein.
Foto: Andreas Fischer

Beeindruckt waren die Schwebebahn-Freunde von Dominik Korthaus und seinem Enthusiasmus.

Dominik Korthaus, ein junger Visionär mit lokalem Geschichtsbewusstsein, konnte rund ein Dutzend interessierte Bürger begrüßen und nannte auch den aktuellen Anlass für diese Zusammenkunft: „Wenn mit dem Austausch der Wagen und der Einführung des neuen Betriebssystems der große Ausbau abgeschlossen ist, stellt sich die Frage, wohin mit den Dingen, die nun für den alltäglichen Betrieb nicht mehr zu gebrauchen sind.“

Die Antwort sollte natürlich „Schwebebahn-Museum“ lauten. Doch Bigge, der in seinen Räumen schon diverse Schwebeahn-Devotionalien beherbergt, hatte schon ähnliche Gedanken, von der Stadt Wuppertal jedoch stets gehört, das dafür weder Geld noch Platz da sei.