In der Planung rückt das Geschäftshaus um etwa 23 Meter nach Westen. Das sorgt für Diskussionen und Grundsatzkritik.

Döppersberg
So stellt sich der Investor Signature Capital das neue Geschäftshaus am Döppersberg vor. Die markante Form der gewellten Fassade steht dabei schon fest. Erörtert wird unter anderem aber noch die Optik der Ladenmeile auf der künftigen Geschäftsbrücke über der B 7. Grafik: Signature Capital / Büro Chapman Taylor

So stellt sich der Investor Signature Capital das neue Geschäftshaus am Döppersberg vor. Die markante Form der gewellten Fassade steht dabei schon fest. Erörtert wird unter anderem aber noch die Optik der Ladenmeile auf der künftigen Geschäftsbrücke über der B 7. Grafik: Signature Capital / Büro Chapman Taylor

Animation: Stadt Wuppertal / Büro Chapman Taylor

So stellt sich der Investor Signature Capital das neue Geschäftshaus am Döppersberg vor. Die markante Form der gewellten Fassade steht dabei schon fest. Erörtert wird unter anderem aber noch die Optik der Ladenmeile auf der künftigen Geschäftsbrücke über der B 7. Grafik: Signature Capital / Büro Chapman Taylor

Wuppertal. Der Rat hat es beschlossen – und der Fahrplan steht: In den kommenden Wochen setzt die Stadtspitze die Verhandlungen mit dem Investor Signature Capital fort, um zu einer abschließenden Einigung über den Bau und die genaue Ausrichtung des neuen Geschäftshauses am Hauptbahnhof zu kommen.

Im Herbst herrscht Klarheit zu allen Plänen – Sorge um den Fernblick

Am Ende soll neben der Bauplanung auch der Kaufvertrag für die Investorenfläche am neuen Döppersberg stehen, wenn sich beide Seiten einigen. Das letzte Wort zu den Investorenplänen hat im Herbst dann die Politik – per Ratsbeschluss.

Während Signature einen Baustart Anfang 2015 ins Auge fasst, gibt es im Rat Kritik an der bisherigen Planung: Die bisher veröffentlichen Skizzen des Investorengebäudes seien zu unübersichtlich und mit Blick auf das künftige Stadtbild nicht aussagekräftig, meinen die Grünen.

Neben der Linken und der FDP stimmte auch die Wählerinitiative für Wuppertal (WfW) im Rat dagegen. Tenor: Die Stadt folge bei den Verhandlungen zu sehr den Vorgaben des Investors und riskiere unter anderem, dass der Blick auf den markanten Hauptbahnhof verstellt werde.

Heikel aus Sicht der Kritiker: In der laufenden Planung ist der geplante Standort des Investorengebäudes um gut 23 Meter nach Westen Richtung Bundesbahndirektion versetzt worden. Die freie Sicht auf den Hauptbahnhof von der Schwebebahnstation am Döppersberg werde dadurch aber nicht behindert, erklärt die Stadt.

Stadtdirektor Johannes Slawig (CDU) wies im Rat die Grundsatzkritik zwar zurück, sprach in der Diskussion aber auch von „schwierigen und komplexen Verhandlungen“ über das Investorenvorhaben. Es sieht unter anderem die Bebauung beider Seiten der Geschäftsbrücke vor. Sie führt über die künftig tiefer gelegte B 7 – als Fortsetzung der Fußgängerzone bis zum Hauptbahnhof.

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