Zweifel am Umbau des Döppersbergs will die Stadt erst gar nicht aufkommen lassen. Auch das Ministerium hält an der Millionen-Investition fest.

Wuppertal. Nach der Verfügung des Regierungspräsidenten zum Doppelhaushalt 2008/09 werden die wenigen öffentlichen Investitionen in Wuppertal erneut auf den Prüfstand gestellt. Auch Wuppertals wichtigstes Zukunftsprojekt, der Umbau des Döppersbergs zu einem neuen Eingangstor für die Stadt, wird in dem Schreiben von Jürgen Büssow als Kostenrisiko und "Herausforderung für die städtischen Haushalte der kommenden Jahre" bezeichnet (die WZ berichtete).

Auf WZ-Nachfrage versicherte Oberbürgermeister Peter Jung: "Alle Ampeln für den Döppersberg-Umbau stehen auf Grün". Sollte es zu Kostensteigerungen beim Umbau und damit zu einem höheren Eigenanteil der Stadt kommen, müsse das Geld an anderer Stelle in der Stadt eingespart werden. "Dafür hat sich Wuppertal entschieden. Der Döppersberg-Umbau hat höchste Priorität in der Stadt." Das weiß man offensichtlich auch im zuständigen Städtebauministerium. Eine Sprecherin bestätigte auf Nachfrage, der Döppersberg sei auf einem guten Weg. Die entsprechenden Gespräche auf Fachebene liefen.

Noch nicht festlegen wollte sich das Ministerium auf den Termin für einen ersten Spatenstich. "Noch in diesem Jahr", hieß es. Oberbürgermeister Peter Jung geht allerdings weiter davon aus, dass es schon im Frühjahr losgehen kann.

Der Döppersberg soll für insgesamt rund 90 Millionen Euro bis 2015 komplett umgebaut werden. Der städtische Eigenanteil beträgt 30 Millionen Euro.

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