Günther Brengelmann, der Amtstierarzt der Stadt, gibt Entwarnung.

Verbraucher in Wuppertal müssen sich laut Brengelmann keine Sorgen machen. Die Kreisbauernschaft fürchtet einen Image-Schaden.
Verbraucher in Wuppertal müssen sich laut Brengelmann keine Sorgen machen. Die Kreisbauernschaft fürchtet einen Image-Schaden.

Verbraucher in Wuppertal müssen sich laut Brengelmann keine Sorgen machen. Die Kreisbauernschaft fürchtet einen Image-Schaden.

dpa

Verbraucher in Wuppertal müssen sich laut Brengelmann keine Sorgen machen. Die Kreisbauernschaft fürchtet einen Image-Schaden.

Wuppertal. Bundesweit haben mit Dioxin belastete Bio-Eier für Verunsicherung bei Verbrauchern gesorgt. Auch in Biohöfen in NRW wurde das verunreinigte Futter eingesetzt. In Wuppertal dagegen konnte keine Belastung festgestellt werden.

"In dem Gebiet gibt es nur kleinere Höfe, die nicht betroffen sind - den einzigen größeren Hof haben wir aufgesucht und befragt, und auch bei ihm gibt es keine Probleme", sagt Günther Brengelmann, Amtstierarzt der Stadt Wuppertal und Abteilungleiter des Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamts (BVLA). "Auch die Discounter in Wuppertal, die Bio-Eier anbieten, haben ihre Eier-Chargen aus dem Sortiment genommen", sagt Brengelmann. Stichprobenartig habe man dies im Handel nachgeprüft und nichts zu beanstanden gehabt.

Martin Dahlmann, Kreisvorsitzender der Kreisbauernschaft Mettmann, zu der auch Wuppertal gehört, ärgert sich über ein mögliches Image-Problem für Bio-Eier: "Die kleinen Bio-Bauern um die Ecke, die damit nichts zu tun haben, leiden jetzt darunter."

Weitere Hintergründe und Einschätzungen lesen Sie am Donnerstag in Ihrer Westdeutschen Zeitung.

Ursache für die Dioxinbelastung ist Futter-Mais aus der Ukraine. Legehennen reichern im Fettgewebe ihres Körpers Dioxine an.

Dioxine sind Abfallstoffe, die zum Beispiel bei Verbrennungsprozessen oder bei der Herstellung von Chlor entstehen. Dioxine sind krebserregend.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer