Die Bibliothek erhält bis zum Sommersemester einen neuen Lesesaal. Kosten in Höhe von 3 Millionen Euro.

Bibliotheksleiter Uwe Stadler blickt von einer der drei Rotunden hinab auf die Baustelle. Durch das große Glasfenster bietet sich den Besuchern ein herrlicher Blick auf die Stadt. Auf dem Dach der Bibliothek entsteht ein Lesesaal, in dem die Nutzer entspannt und in Muße arbeiten sollen.
Bibliotheksleiter Uwe Stadler blickt von einer der drei Rotunden hinab auf die Baustelle. Durch das große Glasfenster bietet sich den Besuchern ein herrlicher Blick auf die Stadt. Auf dem Dach der Bibliothek entsteht ein Lesesaal, in dem die Nutzer entspannt und in Muße arbeiten sollen.

Bibliotheksleiter Uwe Stadler blickt von einer der drei Rotunden hinab auf die Baustelle. Durch das große Glasfenster bietet sich den Besuchern ein herrlicher Blick auf die Stadt. Auf dem Dach der Bibliothek entsteht ein Lesesaal, in dem die Nutzer entspannt und in Muße arbeiten sollen.

Uwe Schinkel

Bibliotheksleiter Uwe Stadler blickt von einer der drei Rotunden hinab auf die Baustelle. Durch das große Glasfenster bietet sich den Besuchern ein herrlicher Blick auf die Stadt. Auf dem Dach der Bibliothek entsteht ein Lesesaal, in dem die Nutzer entspannt und in Muße arbeiten sollen.

Grifflenberg. Die repräsentativen Lesesäle der Universitäts-Bibliotheken gelten als Schatzkammern des Wissens. Sie sind die „guten Stuben“ traditionsreicher Universitäten, während die Hochschulen jüngeren Datums der geballten Tradition und dem musealen Charakter architektonische Konzepte entgegenstellen, die in die Zukunft weisen. So auch die Bergische Universität, die mit einem Lesesaal über der Universitäts-Bibliothek der Uni die Krone aufsetzt.

Eröffnung des neuen Lesesaals noch vor dem Sommersemester

Vor dem kommenden Sommersemester soll auf dem Campus Grifflenberg der 600 Quadratmeter große Saal auf dem Dach der Universitäts-Bibliothek eröffnet werden. Drei Millionen Euro lässt sich die Universität die Erweiterung kosten, die aus Eigenmitteln der Uni sowie aus Studiengebühren finanziert wird. Die technische Endabnahme soll Ende März erfolgen. Damit sei man zwar drei Monate im Verzug, was aber angesichts der schwierigen Aufgabe, im Bestand zu bauen und aufzustocken, tolerierbar sei, sagt Uwe Stadler, Leitender Bibliotheksdirektor der Universität.

Gespannt ist Stadler, wie das auf Kommunikation ausgerichtete Konzept des Lesesaals von den Studierenden angenommen wird. „Hinsetzen, Mund halten, lesen – dieses Prinzip gilt hier nicht“, sagt Uwe Stadler und verspricht einen Ort, an dem auch gemeinsam studiert werden kann. Doch derzeit läuft noch der Innenausbau. Es sollen bis zu 200 Leseplätze entstehen. Neben Tischen und Stühlen sind Sofas, Sessel und Kissen als Sitzgelegenheiten vorgesehen, die dem Raum einen Lounge-Charakter geben. Stadler geht davon aus, dass viele Studierende im Lesesaal ihr eigenes Laptop nutzen – es wird einen drahtlosen Internetzugang geben. Es werden aber auch feste Computer-Arbeitsplätze angeboten. Lange Reihen mit Bücherregalen wird man dagegen vergebens suchen.

Über eine Planungszelle fließen Wünsche der Studenten ein

Drei Rotunden prägen das Raumbild und dienen gleichzeitig als Gruppenräume für acht bis zehn Personen. Auf dem Dach dieser runden Baukörper werden zusätzliche „Ruhezonen“ eingerichtet, von denen das Panorama der Stadt genossen werden kann.

In die Gestaltung des Raums, der sich von den Zweck- und Betonbauten der siebziger Jahre abhebt, flossen Überlegungen einer Planungszelle ein, die von Professor Hans Lietzmann geleitet wird. Studierende, die per Losverfahren ermittelt wurden, bringen Ideen zum Thema „Kommunikative Räume an der Bergischen Universität Wuppertal“ ein. Das Ergebnis im Hinblick auf den Lesesaal kann sich sehen lassen.

ampus Grifflenberg Gebäude BZ, Gaußstraße 20.
www.bib.uni-wuppertal.de
 

Bibliothekszentrale, Gebäude BZ montags bis donnerstag von 8 Uhr bis 22 Uhr; freitags 8 Uhr bis 20 Uhr; samstags 10 Uhr bis 16  Uhr

Etwa die Hälfte der Kosten für die Aufstockung der Bibliothek von drei Millionen Euro wird über Studiengebühren finanziert.

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