Ausschuss für Ordnung und Sicherheit lehnt den Antrag der Grünen Ratsfraktion ab.

Tierschützer kritisieren oft die Tierhaltung von Zirkussen.
Tierschützer kritisieren oft die Tierhaltung von Zirkussen.

Tierschützer kritisieren oft die Tierhaltung von Zirkussen.

dpa

Tierschützer kritisieren oft die Tierhaltung von Zirkussen.

Wuppertal.  Der Antrag der Ratsfraktion Die Grünen, Zirkusbetrieben, die Wildtiere mit sich führen und auftreten lassen, keine städtischen Flächen mehr zu vermieten, wurde vom Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit abgelehnt. „Der Ausschuss war mehrheitlich gegen Grüne und Linke der Auffassung, dass die Kontrolle durch das Veterinäramt gegeben sei“, erklärte dazu der Ausschussvorsitzende Manfred Todtenhausen (FDP). Nach seiner Meinung käme eine Nichtvermietung von Zirkusplätzen einem Betriebsverbot für die Zirkusleute gleich.

Die Grünen halten es hingegen für geboten, „im Sinne des Tierschutzes auf kommunaler Ebene zu handeln und dem Beispiel vieler anderer Städte zu folgen. Das Verwaltungsgericht München habe in einem Urteil im August 2014 den entsprechenden Beschluss einer Stadt bestätigt. Das Kulturgut Zirkus könne auch ohne Wildtiere erhalten bleiben. Zudem sei die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung laut einer repräsentativen Umfrage der Meinung, dass Wildtiere nicht artgerecht in Zirkussen gehalten werden können.

Wuppertal zählte einst zu den bedeutenden Zirkusstädten. Die Jahre, in denen auch die großen Zirkusunternehmen ihre Zelte auf dem Carnaper Platz aufschlugen, liegen allerdings schon länger zurück. ab

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