Laut IHK bewerten die meisten Firmen die Lage als gut.

Michael Wenge ist zufrieden mit der Lage. Archiv
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Michael Wenge ist zufrieden mit der Lage. Archiv

Wuppertal. Der Bergischen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr – das jedenfalls geht aus der IHK-Konjukturumfrage hervor, die Thomas Meyer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge am Donnerstag vorgestellt haben.

Laut der Umfrage, an der 514 Unternehmen mit 23 300 Beschäftigten teilgenommen haben, sehen 52 Prozent der Unternehmen ihre Lage als gut, 44 Prozent sind zufrieden und nur vier Prozent sind unzufrieden. Meyer nannte die Stimmung „außergewöhnlich gut“ – sie sei „fast auf dem Höhepunkt“, weil der Geschäftslageindex seit 2010 nicht mehr so gut war.

Einzelhändlern und Banken geht es schlechter als der Industrie

Auch im Vergleich zum Herbst 2016 oder Jahresbeginn 2017 ist die Stimmung besser. Dadurch habe auch die Investitionsneigung zugenommen, sagte Meyer. Die Firmen planten also weitere Anstellungen und Ausbildungen.

Es gibt aber Unterschiede bei den Bewertungen der Lage. Während 62 Prozent der Industrie-Unternehmen die Situation als gut einschätzten (und 34 Prozent als befriedigend), sind es nur neun Prozent der Kreditinstitute (91) und fünf Prozent der Einzelhändler (89).

Im Vergleich der Städte schnitt Remscheid am besten ab mit einem Plus von 59 positiven Stimmen gegenüber 19 Anfang des Jahres. Wuppertal blieb stabil mit 54.

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