Das Unternehmen investiert mit einer neuen Logistik-Halle in den Standort in der Kohlfurth.

Das Unternehmen investiert mit einer neuen Logistik-Halle in den Standort in der Kohlfurth.
Die beiden Geschäftsführer Andreas Groß und Marco Chiesura vor dem Bau der neuen Logistik-Halle.

Die beiden Geschäftsführer Andreas Groß und Marco Chiesura vor dem Bau der neuen Logistik-Halle.

Andreas Fischer

Die beiden Geschäftsführer Andreas Groß und Marco Chiesura vor dem Bau der neuen Logistik-Halle.

Kohlfurth. Das Betonskelett der künftigen Logistik-Halle steht bereits, auf dem First flattern bunte Bänder an einem Birkensetzling. „Der Bau geht sehr schnell voran, wir liegen voll im Zeitplan“, lobte Andreas Groß anlässlich des Richtfestes. Der Geschäftsführer der Berger-Gruppe rechnet damit, dass die Arbeiten am jüngsten Erweiterungstrakt des Maschinenbau-Unternehmens am 15. Juli abgeschlossen sind.

Die 870 Quadratmeter große Halle erhöht die Fertigungsfläche auf 9000 Quadratmeter. „Durch den Neubau können wir andere Bereiche für die Produktion nutzen“, sagte Andreas Groß. Vor zwei Jahren hatte sich das Unternehmen zuletzt erweitert, doch das Wachstum setzt sich ungebremst fort. „Wir haben damals neue Kapazitäten geschaffen und der Markt gibt das her. Das Auftragsvolumen war noch nie so hoch.“ Im vergangenen Jahr habe es um 17 Prozent zugelegt, in diesem Jahr werde die Steigerung voraussichtlich noch höher ausfallen. Der Grund sei die internationale Nachfrage und das günstige Investitionsklima. „Der Branche an sich geht es gar nicht so gut, doch wir besetzen eine günstige Nische“, berichtete Andreas Groß.

Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 25 Prozent. Den Jahresumsatz bezifferte der zweite Geschäftsführer Marco Chiesura auf 20 Millionen Euro. In den Neubau investiert die Berger-Gruppe 1,5 Millionen Euro. „Dazu kommen weitere 500 000 Euro für Software-Programme, um die neue Logistik auch entsprechend verwalten zu können“, sagte Andreas Groß.

Der Neubau sei ein Bekenntnis zum Standort Kohlfurth. „Das Bauordnungsamt hat uns bei den Planungen wirklich unterstützt.“ Denn das neue Gebäude steht auf schwierigem Grund. „Anschüttungen und Altlasten mussten wir berücksichtigen. Außerdem gibt es hier nicht genügend Löschwasser, so dass wir eine Entnahmestelle aus der Wupper anlegen mussten“, sagte der Architekt Hans Christoph Goedeking. Er ist sehr zufrieden mit dem Bau der stabilen Industriekonstruktion. „Stützen und Träger sind aus Beton, um später die Krahnbahn zu tragen, die für die Logistik besonders wichtig ist.“ Noch stehen Flächen für weitere Anbauten zur Verfügung, eine erneute Expansion ist jedoch vorerst nicht geplant.

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