Immer schön entspannt bleiben: In NRW hat der erste Werktag der Ferien jede Menge Stau mit sich gebracht.
Immer schön entspannt bleiben: In NRW hat der erste Werktag der Ferien jede Menge Stau mit sich gebracht.

Immer schön entspannt bleiben: In NRW hat der erste Werktag der Ferien jede Menge Stau mit sich gebracht.

dpa

Immer schön entspannt bleiben: In NRW hat der erste Werktag der Ferien jede Menge Stau mit sich gebracht.

Wuppertal. 10 Kilometer Stau auf der A46 zwischen Barmen und Cronenberg: Der erste Tag der Bahnsperrung im Berufsverkehr forderte den Auto-Pendlern Geduld ab. Bereits um kurz 8 Uhr am Vormittag gab der WDR besagte Hiobsbotschaft in seinen Verkehrsnachrichten durch. Mehr als eine halbe Stunde länger als sonst mussten Autofahrer einrechnen, die aus den nordöstlichen Wuppertaler Stadtteilen in Richtung Landeshauptstadt wollten. Bereits um kurz nach sechs Uhr hatte sich sechs Kilometer stockender Verkehr zwischen Cronenberg und Haan-Ost aufgebaut - ungewöhnlich viel für die frühe Stunde, obwohl es an dieser Stelle immer wieder zu Problemen kommt.

Auch Pendler, die aus dem Kreis Heinsberg auf der A46 Richtung Düsseldorf unterwegs waren, mussten Geduld haben: Zwischen Jüchen und Neuss-Holzheim waren zehn Kilometer stockender Verkehr registriert.

Aber auch auf anderen Autobahnen des Landes sah es nicht unbedingt besser aus. "Der halbe Westen ist schon im Urlaub und die andere Hälfte steht im Stau", scherzten die WDR-Moderatoren im Staubericht nach den Acht-Uhr-Nachrichten. In der Tat war das Stauaufkommen für den Ferienbeginn ungewöhnlich hoch - so hoch, dass schon um diese recht frühe Uhrzeit nur noch Störungen durchgesagt wurden, die länger als 9 Kilometer waren. 158 Kilometer Stau waren insgesamt in NRW gemeldet.

Auf der A3 zum Beispiel war in Richtung Oberhausen auf dem Abschnitt zwischen Solingen und Mettmann um diese Uhrzeit Geduld gefragt: 9 Kilometer stockender Verkehr führten zu einem Zeitverlust von mehr als 20 Minuten.

Ähnlich bitter traf es Pendler, die aus Richtung Norden auf der A57 gen Köln fuhren: Zwischen dem Kreuz Moers und Krefeld-Oppum waren um 8.20 Uhr ebenfalls zehn Kilometer Stau gemeldet. Zeitverlust: etwa 20 Minuten.

Gegen 9.40 Uhr hatte sich die Gesamtlage etwas entspannt: Nur noch 73 Kilometer Stau in NRW meldete der WDR. Auf der A46 jedoch ging die Nervenprobe weiter: Noch immer gab es 10 Kilometer Stau zwischen Barmen und Cronenberg. Und auch in der Gegenrichtung knubbelte es sich inzwischen:  Auf sechs Kilometern staute  sich der Verkehr zwischen Haan-West und Sonnborn.

Warum gerade an diesem Montag so viel auf den Straßen los war? Die Polizei zumindest hat keine Erklärung. Es gebe nicht etwa übermäßig viele Unfälle. Oder, wie es im Behördendeutsch heißt: "Ein Unfallgeschehen, das eine allgemein angespannte Verkehrslage begründen würde, ist uns nicht bekannt", so ein Sprecher im Gespräch mit unserer Redaktion.

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer