Als Termin für die Fertigstellung ist weiter der Herbst angepeilt.

Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.
Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.

Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.

Andreas Fischer

Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.

Wuppertal. Seit Wochen ist die Schwimmoper mit grüner Baufolie verhüllt. Die schützt zwar gegen Staub von innen und Blicke von außen, nicht aber gegen das Wuppertaler Winterwetter. "Wir sind gegenüber unserem Zeitplan rund vier bis fünf Wochen im Verzug", sagt Angelika Sprenger, als Projektleiterung beim Gebäudemanagement der Stadt (GMW) unter anderem mit der Schwimmoper-Sanierung betraut. Noch konnten wegen der Kälte auch innen nicht alle Betonarbeiten fertiggestellt werden, weil das Gebäude sich derzeit fensterlos und eher als offene Höhle präsentiert. Maurerarbeiten für die Aufnahme der neuen Fensterprofile können erst jetzt nach und nach fertiggestellt werden. Die ersten Profile sollen ab dieser Woche montiert werden, die Fenster kommen im Mai.

Stadt spricht von Ende der Arbeiten im Oktober

Bis dahin, so hofft Sprenger, können dann auch die Fliesenarbeiten im Innern begonnen werden. Die Ausschreibung werde gerade vorbereitet. Für das Becken ist vorgesehen, die Fliesen nicht zu kleben, sondern Mörtel zu legen, um Probleme zu vermeiden, wie man sie in vielen anderen Wuppertaler Bädern mit sich nachträglich ablösenden Fliesen hatte.

Derzeit werden im Innern vor allem neue Leitungen für die Technik gezogen. Trotz der Verzögerungen sieht Sprenger das generelle Vorhaben, die zweijährige Sanierung bis zum Herbst abzuschließen noch nicht gefährdet. "Oktober wird es bestimmt werden, auf einen Termin lege ich mich aber nicht fest", sagt sie.

Ob dann auch die geplante Außenlandschaft für die neue Sauna an der Nord-Ost-Flanke des Gebäudes fertig sein wird, lässt sie ebenfalls offen. Die nötige Bebauungsplanänderung, um im Außenbereich der denkmalgeschützten Schwimmoper Mauern, Zäune und Überdachungen errichten zu dürfen sei so weit "durch". Nur noch der Rat müsse zustimmen. 

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