Bisherige Unterstützer haben das Volumen erhöht. Der Rest sei durch reguläre Beiträge zusammengekommen.

Rosensonntagszug 2016, Karnevalszug
Der Rosensonntagszug in Wuppertal ist gesichert.

Der Rosensonntagszug in Wuppertal ist gesichert.

Fischer, A. (f22)

Der Rosensonntagszug in Wuppertal ist gesichert.

Wuppertal. Wuppdika! Der Karnevalszug in Wuppertal ist gesichert. Bis jetzt war nicht klar, ob die Gelder reichen, um den Zug am 11. Februar rollen zu lassen (die WZ berichtete). Auf Anfrage meldete der Präsident vom Carneval-Comitee-Wuppertal e.V., Wilfried Michaelis, dass das Geld jetzt zusammengekommen sei. „Es ist 100-prozentig sicher, dass der Zug fährt.“ Das Geld sei vorhanden.

Der Umzug kostet den Verein 8000 bis 9000 Euro. Denn die Karnevalisten müssen die gesamten Kosten für die Absperrung, den Rettungsdienst und die Verkehrskadetten zahlen.

Der Artikel in der WZ habe Diskussionen ausgelöst, sagt Michaelis. „Die, die uns bereits unterstützen, haben jetzt noch mehr Geld gegeben“, sagt er. Namen möchte er nicht nennen.

Die Stadt Wuppertal unterstützt das CCW jährlich mit 2500 Euro – der Betrag sei indes leider nicht erhöht worden, so Michaelis. Das restliche Geld sei durch eingegangene Beiträge und das Sessionsfest zusammengekommen.

Die Karnevelisten stehen laut Michaelis immer vor dem Problem, dass die Bürger immer mehr erwarteten, aber die Rahmenbedingungen eben nicht gegeben seien. Für den Verein sei es jedes Mal schwer, die Kosten zu stemmen.

Die Kosten für die Reinigung und die Terrorabwehr werden dagegen von den ESW beziehungsweise der Stadt übernommen. Nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, so dass es auch beim Rosensonntagszug Lastwagen-Sperren geben wird.

Der Rosensonntagszug findet am Sonntag, 11. Februar ab 13.30 Uhr statt. Er startet an der Ecke Hofkamp/Wupperstraße und dann über die friedrich-Engels-Allee bis zur Brändströmstraße.

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