212 Liter Regen fielen an der Mess-Stelle – 94 mehr als sonst.

Buchenhofen
Alles nass: Im Dezember schlug die Stunde der Regenschirme, und die enormen Regenmengen führten auch am Islandufer zu Hochwasser.

Alles nass: Im Dezember schlug die Stunde der Regenschirme, und die enormen Regenmengen führten auch am Islandufer zu Hochwasser.

Alles nass: Im Dezember schlug die Stunde der Regenschirme, und die enormen Regenmengen führten auch am Islandufer zu Hochwasser.

Archiv, Bild 1 von 2

Alles nass: Im Dezember schlug die Stunde der Regenschirme, und die enormen Regenmengen führten auch am Islandufer zu Hochwasser.

Wuppertal. Die Bilanz der Regenmengen fällt über das Jahr verteilt immer unberechenbarer aus – und dieser Trend setzt sich auch im Winter 2012 / 2013 fort: Meldete der Wupperverband noch vor wenigen Wochen einen überdurchschnittlich trockenen November, schlagen die Dezemberwerte nun ins genaue Gegenteil um. „Im Wuppergebiet regnete es örtlich doppelt so viel wie im Durchschnitt“, heißt es mit Blick in die Wetter-Statistik.

Talsperren-System verhindert ein noch extremeres Hochwasser

In konkreten Zahlen: Im Klärwerk Buchenhofen lag die gemessene Regenmenge im Dezember mit 212 Litern um 94 Liter über dem Durchschnittswert. Dort war es im Dezember gerade mal an einem Tag trocken.

Wie berichtet, spitzte sich die Lage kurz vor Weihnachten noch einmal zu, als am 22. und 23. Dezember allein in Buchenhofen 50 Liter Regen fielen und der Pegel in der Wupper und an ihren Zuflüssen stark anstieg. Die Einsatzkräfte auch des Wupperverbandes waren in Alarmbereitschaft und mussten sich in der Region immer wieder um verstopfte Bachläufe kümmern, um örtlich begrenzte Überflutungen zu verhindern. Ein Hochwasser in der Wupper kann nicht zuletzt auch den finalen Schwebebahnbaustellen in Barmen gefährlich werden – ihre Arbeitsplattformen stehen unmittelbar am Ufer. Die Talsperren sind nach dem Dauerregen wieder gut gefüllt – und sie haben auch ein extremes Weihnachts-Hochwasser verhindert: Am 23. Dezember lag der Pegel an der Kluse bei 78 Kubikmetern pro Sekunde. „Ohne die Talsperren wären 140 Kubikmeter pro Sekunde geflossen“, berichtet der Wupperverband.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer