Noch läuft nicht alles rund. WSW und VSG sind jedoch überzeugt, dass sich die Lage bessert.

Fahrplan
Der Einstieg vorne – auch bei dieser Umstellung hoffen die Stadtwerke darauf, dass sich in den Bussen alles noch besser einspielt.

Der Einstieg vorne – auch bei dieser Umstellung hoffen die Stadtwerke darauf, dass sich in den Bussen alles noch besser einspielt.

Andreas Fischer

Der Einstieg vorne – auch bei dieser Umstellung hoffen die Stadtwerke darauf, dass sich in den Bussen alles noch besser einspielt.

Wuppertal. Der Betriebsrat der Busfahrer der Verkehrs-Service Gesellschaft (VSG), die den Großteil der Fahrer der WSW-Busse stellt, relativiert aufgekommene Kritik am neuen Fahrplan. „Das Thema wird noch beobachtet“, sagt VSG-Geschäftsführer Bernd Schulten. „Wir gehen davon aus, dass sich alles einspielen wird.“

Fahrplan-Umstellung und neuer Dienstplan

So müssten sich die Fahrer an die Neuerungen und auch die Fahrgäste an den Vordereinstieg gewöhnen. Nach ein paar Wochen wolle man Daten auswerten und Rückschlüsse ziehen, das sei auch im Sinne des Betriebsrats, so Schulten. Zuletzt gab es Kritik am neuen Dienstplan. Von Fahrerseite hieß es, die gesetzlichen Vorgaben würden zwar eingehalten, jedoch käme die Freizeit hier und da zu kurz. Der Betriebsratsvorsitzende wollte am Mittwoch noch keine Stellung dazu nehmen.

„Die Kritik am Dienstplan und die am Fahrplan hängen nicht zusammen“, sagt WSW-Sprecher Holger Stephan. Änderungen am Dienstplan seien Tagesgeschäft, auch wenn dieses Mal ein „paar mehr Punkte“ behandelt werden.

Busfahrer: „Unsere Arbeit wird überhaupt nicht anerkannt.“

Die VSG beschäftigt etwa 360 Busfahrer. Und diese bekommen den Unmut der Fahrgäste am häufigsten zu spüren. Zu Unrecht, beklagt sich ein Busfahrer, der namentlich nicht genannt werden möchte. „Unsere Arbeit wird dabei überhaupt nicht anerkannt.“ Die meisten Kunden würden die Zusammenhänge nicht kennen und trotzdem auf die Fahrer schimpfen, heißt es. Michael Malicke von den WSW wünscht sich von den Fahrgästen, dass sie zur Entschärfung der Situation beitragen. Besonders in den langen Gelenkbussen sollten sie, wenn es voll wird, direkt weiter nach hinten durchgehen.

Wenn sich diese und andere Gewohnheiten erst einmal etabliert haben, und alles „ineinander greift“, werde sich die Lage für alle Beteiligten bessern, meint Bernd Schulten. „Ich gehe nicht davon aus, dass die jetzigen Probleme dauerhaft sind.“

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