Initiativen wollen gegen Aufmarsch einer rechten Gruppierung Präsenz zeigen.

Barmer Bahnhof Kreuzung Vorplatz Bauarbeiten
Vor dem Barmer Bahnhof könnte es am Samstagnachmittag voll werden. Die WSW leiten deshalb ihre Busse kurzzeitig um.

Vor dem Barmer Bahnhof könnte es am Samstagnachmittag voll werden. Die WSW leiten deshalb ihre Busse kurzzeitig um.

Fischer, Andreas (f22)

Vor dem Barmer Bahnhof könnte es am Samstagnachmittag voll werden. Die WSW leiten deshalb ihre Busse kurzzeitig um.

Barmen. Wegen der für Samstag, 16 Uhr angekündigten Kundgebung einer rechtsextremen Gruppierung am Barmer Bahnhof wird in dem Bereich voraussichtlich der Busverkehr umgeleitet werden. Das teilten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) am Freitag mit. Die WSW rechnen mit Einschränkungen der um den Bahnhof verkehrenden Buslinien zwischen 14 und 18 Uhr.

Sollten in dieser Zeit Haltestellen am Barmer Bahnhof nicht angefahren werden können, werden die Busse zum Alten Markt oder ins Fischertal ausweichen, so die WSW am Freitag. Ob es soweit kommt, werden Fahrgäste vor Ort erfahren können.

Die Polizei steht vor einem Großeinsatz im Städtedreieck

Auch die Polizei rechnet wegen der Demo mit Verkehrsbehinderungen. „Wir sind vorbereitet“, hieß es von Polizeisprecher Alexander Kresta. Die Beamten stehen vor einem Großeinsatz – weil auch für Solingen und Remscheid Kundgebungen rechtspopulistischer Gruppierungen und Gegenveranstaltungen angesagt sind.

So rufen in Wuppertal sowohl das Netzwerk für Demokratie und Toleranz als auch der Evangelische Kirchenkreis dazu auf, Samstag in Remscheid (11 Uhr, Weststraße) und Solingen (13 Uhr, Am Dicken Stein) Zeichen für Toleranz im Städtedreieck zu setzen. In Wuppertal will das Netzwerk nach eigenen Angaben zwischen 16 und 18 Uhr am Barmer Bahnhof „Präsenz zeigen“. Der Polizei liege allerdings keine Anmeldung für eine Gegenkundgebung vor, hieß es auf WZ-Nachfrage.

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