Nächtlicher Brand in Mehrfamlienhaus an der Wiesenstraße.

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Ein defekter Kühlschrank hat in der Nacht auf Mittwoch das Feuer an der Wiesenstraße ausgelöst. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt.

Ein defekter Kühlschrank hat in der Nacht auf Mittwoch das Feuer an der Wiesenstraße ausgelöst. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt.

Holger Battefeld

Ein defekter Kühlschrank hat in der Nacht auf Mittwoch das Feuer an der Wiesenstraße ausgelöst. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt.

Aktualisierung: Ein technischer Defekt in einem Kühlschrank war der Auslöser für den Wohnungsbrand an der Wiesenstraße. Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 50.000 Euro. Die Feuerwehr war gegen 3 Uhr nachts alarmiert worden, die Bewohnerin konnte sich dank eines Rauchmelders rechtzeitig retten, die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. 

Ursprungsmeldung: Glimpflich ging ein nächtlicher Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Wiesenstraße aus: Rund 50 Bewohner mussten mitten in der Nacht auf Dienstag aus dem Haus geholt werden. Sie blieben aber alle unverletzt.

Kurz vor 3 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Es brannte in einer Küche in der obersten Etage des fünfstöckigen Gebäudes. Die Bewohnerin, eine Seniorin, hatte das Feuer dank einem Brandmelder rechtzeitig bemerkt und die Wohnung verlassen.

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand von einer Drehleiter aus und konnten die Flammen schnell löschen. Gleichzeitig prüften ihre Kollegen, ob sich noch weitere Personen in der betroffenen Wohnung befanden. Und sie brachten auch die übrigen Hausbewohner aus dem Gebäude auf die Straße.

Wohnung ist nicht mehr bewohnbar

Die etwa 50 Menschen wurden ebenso wie die Bewohnerin der Brandwohnung vom Rettungsdienst versorgt und auf Rauchgasvergiftung getestet. Keiner von ihnen musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nachdem das eigentliche Feuer gelöscht war, lösten die Feuerwehrleute teilweise noch die Verkleidung des Gebäudes, um noch weitere Glutnestern zu finden. Alle Bereiche kontrollierten sie mit Wärmebildkameras.

Anschließend wurden das Treppenhaus und die Brandwohnung gründlich belüftet, alle angrenzenden Wohnungen mit Messgeräten kontrolliert, bis keine bedenklichen Gase mehr festzustellen waren. Der Einsatz dauerte insgesamt zwei Stunden. Die betroffene Wohnung ist stark verbrannt und nicht mehr bewohnbar. In alle übrigen Wohnungen konnten die Bewohner schon nach rund einer halben Stunde zurückkehren. Die Seniorin kam zunächst bei Bekannten im Haus unter.

Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern noch an.

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