Gründung: Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung nachhaltiger Gewerbeparks.

Schon in einem halben Jahr möchte sich Veronika Wolf möglichst in einem Wuppertaler Industriegebiet niederlassen, das als „Schauraum“ für die nachhaltige Gewerbepark-Entwicklung dienen soll.
Schon in einem halben Jahr möchte sich Veronika Wolf möglichst in einem Wuppertaler Industriegebiet niederlassen, das als „Schauraum“ für die nachhaltige Gewerbepark-Entwicklung dienen soll.

Schon in einem halben Jahr möchte sich Veronika Wolf möglichst in einem Wuppertaler Industriegebiet niederlassen, das als „Schauraum“ für die nachhaltige Gewerbepark-Entwicklung dienen soll.

privat

Schon in einem halben Jahr möchte sich Veronika Wolf möglichst in einem Wuppertaler Industriegebiet niederlassen, das als „Schauraum“ für die nachhaltige Gewerbepark-Entwicklung dienen soll.

Wuppertal. Sie verbessern die Energieversorgung, prüfen den Zustand des Gebäudes, Stoffströme, Infrastruktur, Wasser- und Abfallmanagement, Verkehrsaufkommen und weitere für ein energieeffizientes Wirtschaften in einem Industriegebiet wichtige Aspekte. Nun lassen sich die Gründer des Unternehmens Zero Emission GmbH im Technologiezentrum W-tec an der Lise-Meitner-Straße nieder.

Und der Chef der Wirtschaftsförderung, Rolf Volmerig, freut sich darüber, dass Zero Emission „hervorragend in unsere Strategie“ passt, Wuppertal und das Bergische zur Region der Ressourceneffizienz zu machen.

Das erste Unternehmen dieser Art

Kontakte zwischen der renommierten Wissenschaftlerin Veronika Wolf und der Wuppertaler Wirtschaftsförderung gibt es bereits seit mehr als einem Jahr. Beim Kongress „hundertprozentig.erneuerbar“ stellte sie zudem ihr Zero-Emission Park-Projekt in einem Bottroper Gewerbegebiet vor. Dort können 159 Unternehmen durch innovative Maßnahmen bis zu 80 Prozent Energie sparen.

Um das wissenschaftliche Konzept, nachhaltige Industrie- und Gewerbeflächen zu entwickeln, auch zu verwirklichen, gründet Veronika Wolf nun mit ihren vier Söhnen die GmbH. „Bisher“, so Wolf weiter, „gibt es kein Unternehmen, das Gewerbeparks in ihrer Gesamtheit nachhaltig entwickelt.“

Später soll sich dieses Unternehmen in einem Industriegebiet niederlassen, das wie ein Schauraum fungieren soll. Schon in etwa einem halben Jahr soll das möglichst der Fall sein – und zwar gern in Wuppertal.

Industrieparkmanager als Ausbildungsberuf

Veronika Wolf leitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Kaiserslautern und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg das Projekt „Zero Emission Park“, ein länderübergreifendes Modellprojekt, das zur Entwicklung nachhaltiger Industriegebiete diente. Nach dem Studium (BWL, Technischer Umweltschutz, Baubiologie und Projektmanagement) baute sie ihr Ingenieurbüro auf. Daneben war Veronika Wolf zusätzlich Referentin im NRW-Umweltministerium und leitete das Pilotprojekt mit dem Titel „Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung“.

So schnell? „Ja klar, wir müssen doch die Welt retten“, sagt Veronika Wolf mit einem kleinen Verweis auf das derzeit aktuelle und überall zu hörende Lied von Tim Bendzko. Allerdings müssten sich auch die Unternehmer mit Interesse an diesem Vorhaben finden. Die Remscheiderin Veronika Wolf will zudem den Industrieparkmanager als neuen Ausbildungsberuf mit dem Schwerpunkt nachhaltige Entwicklung schaffen.

Vor der Unternehmensgründung hat Oliver Francke von der Bergischen Entwicklungsagentur die Verbindung zu Partnern in der Region hergestellt. Bei beFit-Projektpartner Rinke Treuhand wurde Veronika Wolf in diesem Zug bei der Erstellung des Wirtschaftsplans und der Kommunikation beraten.

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer