Die Besatzung des von Wuppertaler Spenden mitfinanzierten Rettungsbootes konnte im Jahr 2014 häufig Hilfe leisten.

Vormann Andreas Doose (r.) und seine Mannschaft vertreten mit dem Rettungsboot „Wuppertal“ das Bergische Land an der Ostsee.
Vormann Andreas Doose (r.) und seine Mannschaft vertreten mit dem Rettungsboot „Wuppertal“ das Bergische Land an der Ostsee.

Vormann Andreas Doose (r.) und seine Mannschaft vertreten mit dem Rettungsboot „Wuppertal“ das Bergische Land an der Ostsee.

Vormann Andreas Doose (r.) und seine Mannschaft vertreten mit dem Rettungsboot „Wuppertal“ das Bergische Land an der Ostsee.

W. Wohlers/DGzRS, Bild 1 von 2

Vormann Andreas Doose (r.) und seine Mannschaft vertreten mit dem Rettungsboot „Wuppertal“ das Bergische Land an der Ostsee.

Wuppertal. Das in Maasholm/Ostsee stationierte Seenotrettungsboot „Wuppertal” und seine ehrenamtliche Mannschaft haben auch in der abgelaufenen Saison wieder in zahlreichen Fällen wichtige Hilfe geleistet. Insgesamt 25 Einsatzfahrten meldet die Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen.

Notarzttransport und Brandbekämpfung

In zwei Fällen wurden verletzte Personen versorgt. Anfang Mai brachte die „Wuppertal” zur Unterstützung des Seenotkreuzers „Nis Randers” einen freiwilligen Seenotarzt zur Versorgung eines Seglers an Bord, der sich auf der Ostsee vor Schleimünde eine schwere Handverletzung zugezogen hatte. Im September war die Mannschaft der „Wuppertal” gemeinsam mit Seenotrettern aus Schleswig aktiv, als auf der Schlei eine Segelyacht in Brand geraten war. „Darüber hinaus war die Besatzung der ,Wuppertal’ an Suchfahrten beteiligt und hat durch frühzeitiges Eingreifen und technische Hilfeleistung in manchen Fällen unmittelbare Gefahr abwenden können”, berichtet DGzRS-Sprecherin Antke Reemts.

Nachdem sich in Maasholm nach und nach der Yachthafen geleert hat, ist jetzt auch für das Seenotrettungsboot „Wuppertal” die Saison zu Ende. Wie die DGzRS mitteilt, ist die „Wuppertal” wie schon in den Vorjahren in Erwartung des Winters aus dem Wasser geholt worden – als Maßnahme zur Schonung des Materials.

Mit dem Ende der Wassersportsaison ist die Abdeckung des Reviers durch den Seenotkreuzer „Nis Randers“ und sein Tochterboot „Onkel Willi“ gewährleistet. „Gegebenenfalls würde die ,Wuppertal’ aber innerhalb einer halben Stunde wieder ins Wasser gesetzt werden können”, beschreibt Antke Reemts die weiter bestehende Einsatzbereitschaft von Rettungsboot und Mannschaft.

Den Winter verbringt das Rettungsboot an Land

Das Seenotrettungsboot “Wuppertal” wurde im September 2012 auf den Namen der Stadt im Bergischen Land getauft. Vorausgegangen war eine Spendenaktion in der Stadt, bei der rund 400 Wuppertaler Bürger und Unternehmen die Arbeit der mit ehrenamtlichen Rettern besetzten Freiwilligen-Station Maasholm/Ostsee für mehrere Jahre finanziell abgesichert haben.

Für die Bewältigung der Rettungsaufgaben in Nord- und Ostsee stehen 60 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote sowie 180 Festangestellte und über 800 Freiwillige Seenotretter bereit. Pro Jahr werden im Schnitt über 2000 Einsätze gefahren.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer