Dass die Diskussion um Ställe wie am Fettenberger Weg unvermindert weiter geht, steht außer Frage: Grundsätzlich lässt sich das alles nur auf Landes- und Bundesebene klären - mit einer glasklaren Gesetzgebung. Sie muss dem Bau solcher Massentier-Anlagen entweder einen Riegel vorschieben oder sie in einer Art und Weise gestatten, die Kontroversen, offene Fragen und Eiertänze wie in Wuppertal in Zukunft ausschließt.

Klar ist auch, dass jeder Ortstermin in einem Riesenstall wie am Dönberg immer nur eine Momentaufnahme ist: Sowohl die Legehennen als auch die Anlagen machten dabei jedenfalls - neutral gesehen - einen tadellosen Eindruck, insbesondere auch, was Maschinenlärm, Schmutz und Gerüche angeht.

Das allerletzte Wort am Dönberg, in Neviges und anderswo haben ohnehin die Verbraucher: Sie alleine entscheiden beim Einkauf, ob eine Eier-Produktion dieser Art auf lange Sicht eine Zukunft hat - oder eben nicht.

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