Die neuen Behälter an der Oberheidter Straße konnten gar nicht geleert werden.

Die neuen Behälter an der Oberheidter Straße konnten gar nicht geleert werden.
Zu dicht am Strom gebaut – da musste die AWG noch einmal ran.

Zu dicht am Strom gebaut – da musste die AWG noch einmal ran.

S. Fries

Zu dicht am Strom gebaut – da musste die AWG noch einmal ran.

Sudberg. Die AWG hat an der Oberheidter Straße in Sudberg die Altglas- und Papiercontainer erneuert und den Standort dabei verschoben. Dabei übersah das ausführende Bauunternehmen jedoch die Freileitung und platzierte die Container direkt darunter.

Die AWG bestätigte der WZ auf Anfrage: Am neuen Standort, im Januar frisch eingerichtet, konnte gar nicht geleert werden. „Wir brauchen aus Sicherheitsgründen einen Abstand von zehn bis zwölf Metern nach oben, um die Container mit dem Kran anheben zu können“, erklärt Klaus Steinbrink, Abteilungsleiter Logistik bei der AWG. So viel Platz war jedoch nicht bis zur Leitung.

Peter Vorsteher, Vorsitzender der Sudbürger, kann da nur den Kopf schütteln: „Das hätte man doch auf dem Plan haben müssen.“ In dieser Woche laufen nun die Arbeiten für die zweite Versetzung des Containerstandortes, zu dem zwei Altpapier-, drei Glas-, ein Altkleider- und ein Elektroschrott-Container gehören.

Der entstandene Schaden habe sich aber, so Klaus Steinbrink, in Grenzen gehalten. „Wir reden von 500 bis 800 Euro an Materialkosten“, sagt er. Personalkosten seien bei den Arbeiten fast keine angefallen, da die AWG an dieser Stelle mit dem Jobcenter kooperiert. Dieses hatte Menschen eingesetzt, die an einer Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen und unentgeltlich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Im Rahmen dieser Maßnahme sei es auch zu dem Fauxpas gekommen. neuk

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