Wuppertal. Im Fall der angeblich ohne Erlaubnis in einem Sauna-Club am Mollenkotten gezeigten Pornos gab es heute ein schnelles Ende vor dem Amtsgericht. Zwar war der angeklagte Club-Chef erneut nicht zum Termin erschienen. Diesmal nahm aber ein Anwalt die Rechte des Hildeners (45) wahr. Ergebnis: Der Hildener akzeptiert nun doch einen Strafbefehl über 2400  Euro. Der war ihm bereits im März aufgebrummt worden.

Zunächst hatte der Hildener Einspruch eingelegt. Denn zog er heute zurück.
Monatelang hatte der Fall die Justiz beschäftigt. Wie berichtet, soll der 45-Jährige vor anderthalb Jahren seinen Gästen am Mollenkotten die Sex-Filme gezeigt haben, um sie zu längerem verweilen zu animieren. Der Haken daran: Der Club-Chef soll nicht über die Genehmigung der Gesellschaft zur Übernahme und Wahrnehmung von Filmaufführungsrechten (Güfa) verfügt zu haben. Wie berichtet, soll der Club-Chef im Januar erneut ohne Genehmigung einen Porno-Film in seinem Etablissement gezeigt haben. Mit Blick auf die 2400-Euro-Strafe stellte das Gericht diesen neuen Anklagevorwurf heute ein. spa
 

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