Personelle und bauliche Konsequenzen angekündigt. Schmerzensgeld für die Kinder?

Bereits im Mai hatte sich in dem Gevelsberger Bad ein Chlorgas-Unfall ereignet.
Bereits im Mai hatte sich in dem Gevelsberger Bad ein Chlorgas-Unfall ereignet.

Bereits im Mai hatte sich in dem Gevelsberger Bad ein Chlorgas-Unfall ereignet.

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Bereits im Mai hatte sich in dem Gevelsberger Bad ein Chlorgas-Unfall ereignet.

Gevelsberg/Wuppertal. Nach dem Chlorgas-Unfall im Gevelsberger Bad "Schwimm in" hat die Leitung der betroffenen Eugen-Langen-Schule in Barmen Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet. Wie berichtet, hatten mehrere Schüler einer Betreuungsgruppe am Montagnachmittag nach einer Panne im Rutschen-Bereich des Bades Chlorgas eingeatmet.

Sechs Kinder wurden anschließend in der Helios-Kinderklinik behandelt. Lebensgefahr bestand nicht. Die Schüler wurden am Dienstag wieder entlassen. Gegenüber der WZ hatte die Schulleitung geäußert, der Unfall sei seitens des Schwimmbades - es wird von der Stadt Gevelsberg betrieben - bagatellisiert worden.

Wie berichtet ist das Bad weiterhin geöffnet. Gefahr bestehe nicht. Der Gevelsberger Bürgermeister hatte sich gestern für den Vorfall entschuldigt und Fehler eingeräumt. Dass nicht umgehend ein Notarzt alarmiert worden sei, nachdem die Kinder im Alter von 13 bis 16 Jahren über Übelkeit, Husten und Halsschmerzen geklagt hatten, nannte der Bürgermeister ein "gravierendes Fehlverhalten".

Er kündigte personelle und bauliche Konsequenzen im "Schwimm in" an. Zur Regulierung etwaiger Schmerzensgeld-Ansprüche der betroffenen Kinder und Eltern werde er unverzüglich die Versicherung einschalten. spa

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