Elberfeld. Am gestrigen Neujahrsabend, gegen 18.15 Uhr, wollte eine Streifenwagenbesatzung an der Straße Hombüchel einen Unfall aufnehmen. Ein 26-jähriger Busfahrer der WSW-Linie 43 hatte einen VW Polo beschädigt. Nach Angaben der Polizei ereiferte sich ein Bekannter des Autohalters bereits beim Eintreffen der Beamten lautstark über die "mutwillige" Beschädigung des Autos. Der Versuch der Polizei, den Randalierer mit Worten zu beruhigen, scheiterte völlig - er wurde nur noch aggressiver und sogar handgreiflich gegen die schlichtenden Polizisten. Als sich darauf auch weitere umstehende Personen in den Streit einmischten, geriet die Situation zum Handgemenge. Die Beamten mussten Unterstützungskräfte rufen. Erst mit deren Hilfe konnte die Menge letztendlich getrennt und der Angreifer (20) mit zur Wache genommen werden.

Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass in der unübersichtlichen Situation der Arnsberger zudem eine zufällig mit ihrem Ehemann vorbeikommende 82-jährige Frau umgeschubst hatte und der Busfahrer von einem 33-jährigen Mann aus Witten angespuckt wurde. Die beiden Leichtverletzten wollten selbst einen Arzt aufsuchen.

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