Bau dauerte fast drei Jahre. Uni-Rektor Lambert T. Koch lobt Ästhetik und Qualität des Gebäudes.

Bau dauerte fast drei Jahre. Uni-Rektor Lambert T. Koch lobt Ästhetik und Qualität des Gebäudes.
Rasa Großer-Arnault forscht im hochmodernen Virtual-Reality-Labor des neuen Uni-Gebäudes am Haspel.

Rasa Großer-Arnault forscht im hochmodernen Virtual-Reality-Labor des neuen Uni-Gebäudes am Haspel.

Anna Schwartz

Rasa Großer-Arnault forscht im hochmodernen Virtual-Reality-Labor des neuen Uni-Gebäudes am Haspel.

Wuppertal. In fast dreijähriger Bauzeit ist auf dem Campus Haspel an der Friedrich-Engels-Allee ein neues Seminar- und Bürogebäude der Uni entstanden. In dem dreigeschossigen Gebäude mit den markanten Streifen ist die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen untergebracht. Am Mittwoch wurde es offiziell eingeweiht.

Uni-Rektor Lambert T. Koch erinnerte daran, wie viel Geduld den Nutzern und Verantwortlichen die mehrfach verzögerte Fertigstellung abverlangte. Doch, so Koch, „entschädigen uns dafür die Ästhetik und Qualität des nun mehr übergebenen Gebäudes“.

Campus Wuppertal

Felix Huber, Dekan der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, lobte: „Der Neubau rundet den Campus Haspel städtebaulich ab und fügt sich in das Ensemble der denkmalgeschützten Haspel-Häuser sehr gut ein.“ Nun könnten die in der Stadt verteilten studentischen Arbeitsräume an den Campus Haspel zurückgeholt werden. Der Neubau mache es zudem möglich, dass Wuppertaler ein wenig Universitätsbetrieb „quasi im Vorbeigehen“ miterleben.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Hörsaal, eine moderne Mensa mit der Möglichkeit, im Sommer den Kastanienhof zu nutzen, sowie eine große Ausstellungsfläche. In den Obergeschossen gibt es neben Seminar-, Büro- und Arbeitsräumen auch das an deutschen Unis bisher einzigartige BIM-Labor (Building-Information-Modeling) – mit BIM können alle Eigenschaften eines Bauwerks digital modelliert werden. Zudem können die Studenten das hochmoderne Virtual-Reality-Labor nutzen und sich in Gebäuden bewegen, bevor diese baulich realisiert sind.

Bauherr war der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB), die Planungen übernahm das Aachener Architekturbüro kadawittfeldarchitektur. Baustart war im April 2014. Die Fertigstellung war eigentlich für September 2015 geplant, wurde aber mehrfach durch den BLB verschoben. Die Baukosten betrugen laut BLB etwa 9,5 Millionen Euro.

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