Diskussionsrunde zur Europa-Wahl am 26. Mai.

Wuppertal. Diskussionsrunden zum Thema Europa sind in der Regel überschaubar besucht. Das Interesse war und ist vielfach verschwindend gering. Eine Erfahrung, die Politiker und Europabeauftragte in allen Städte gemacht haben. Mit dem Bürger-Forum für NRW soll sich das jetzt ändern. Vorbild ist das deutschlandweite Bürger-Forum Europa, bei dem 350 Frauen und Männer aus ganz Deutschland ein "Bürger-Programm Europa" entwickelt haben.

Nun sollen auch die Wuppertaler die Chance haben, direkten Einfluss auf europäische Politik zu nehmen. Das zumindest versprechen Bertelsmann- und Heinz-Nixdorf-Stiftung und das NRW-Europa-Ministerium.

In Wuppertal findet das Bürger-Forum Europa am Dienstag, 26. Mai von 18 bis 21 Uhr im Lichthof des Barmer Rathauses statt. Wer dabei sein will, kann sich bis zum 20. Mai anmelden. Mitmachen können Wuppertaler aller Altersgruppen. Berufe und politischer Richtungen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Bürger-Forum Europa soll keine Podiumsdiskussion und auch keine Wahlkampfveranstaltung sein. In kleinen Gruppen von fünf bis siegen Teilnehmern werden Themen diskutiert und Ideen entwickelt - aus der Stadt für Europa. Die Bandbreite ist groß und reicht von Natur- und Umweltschutz bis zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse sollen in eine gemeinsam verabschiedete Erklärung mit den wichtigsten Vorschlägen münden. Das Ganze wird öffentlich vorgestellt und damit Teil der großen Europa-Debatte.

Anmeldungen per Post, Telefax oder E-Mail an das Europabüro der Stadt, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal, Fax 563-8050, E-Mail Europaforum@Stadt.Wuppertal.de

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