Brücke Brändströmstraße, Gaskessel & Co.: Der Bezirksbürgermeister erwartet, dass viele Projekte abgeschlossen werden.

interview
Christoph Brüssermann hofft . . . Archiv

Christoph Brüssermann hofft . . . Archiv

. . .und den Abschluss des Gaskessel-Umbaus, des Leuchtturmprojektes für Heckinghausen. Entwurf: GKM Architektur Studio

. . . auf ein Ende der Dauerbaustelle an der Brücke Brändströmstraße und . . .  Archiv

Anna Schwartz, Bild 1 von 3

Christoph Brüssermann hofft . . . Archiv

Heckinghausen. Er hat schon Tradition, der Fragebogen der WZ an die Bezirksbürgermeister zum neuen Jahr. Diesmal macht Christoph Brüssermann (CDU), Bezirksbürgermeister von Heckinghausen den Anfang.

WZ-Fragebogen

für 2018

Auf welche Projekte oder Veranstaltungen freuen Sie sich 2018 besonders in Ihrem Bezirk?

Christoph Brüssermann: Da gibt es einige, ich gehe dabei von West nach Ost und nenne einige Beispiele: Die Umwandlung des Bolzplatzes Turnstraße in einen hochwertigen Spielplatz (nun mit Zustimmung der Anwohner), die Fortführung der Bemühungen um die Wiederinbetriebnahme der alten Pferdetränke auf dem Heidt und die Sanierung der „echten“ alten Bleicherteiche in der Lönsstraße, die Fertigstellung des historischen Flügels der alten Bremme Brauerei zur Wohnnutzung, die Fertigstellung der Unterführung Heidter Berg und der Brücke Brändströmstraße. Dazu auch der Abschluss der Umwandlung des Schenkendorfplatzes in hochwertige Wohnbebauung, der Beginn des Baus des neuen Wertstoffhofes an der Widukindstraße, Abschluss der Planung für das neue Stadtteilzentrum (4,5 Millionen bewilligt) und die Fortführung des ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, die Red.) nach Plan. Außerdem die Fertigstellung der Sanierung der Spielplätze Kraut- und Ziegelstraße und der Abschluss des Leuchtturm-Projektes Gaskessel. Außerdem freue ich mich auf alle Standardveranstaltungen, welchen ich viel Erfolg bei der Durchführung und Planung wünsche. Erwähnt sei hier exemplarisch nur das Bleicherfest.

Welche Themen könnten für Diskussionen sorgen?

Brüssermann: Nach Fertigstellung der Unterführung Heidter Berg wollen wir mit der Hilfe von Herrn Bickenbach die DB davon überzeugen, wenigstens die eingelagerten Fotos wieder zu montieren. Ansonsten wäre es ein Schlag ins Gesicht für alle Sponsoren die damals rund 10 000 Euro gespendet haben und ihr Geld dann als verschwendet ansehen müssen. Zweites Thema: Sollte sich die Sanierung der Brücke Brändströmstraße durch Auflagen der DB weiter verschieben, müssten wir dann auch noch einmal öffentlichen Druck machen und auch Namen nennen.

Welche Bereiche oder welche Entscheidungen könnten Konfliktpotenzial mit dem Rat bergen?

Brüssermann: Konfliktpotenzial mit dem Rat sehe ich zur Zeit nicht heraufziehen.

Im Rückblick auf 2017: Auf was haben Sie im Bezug auf Ihren Bezirk gehofft, was nicht eingetreten ist bzw. realisiert werden konnte?

Brüssermann: Der einzige Punkt in diese Richtung betrifft wieder einmal die DB. Es hat mich geärgert, dass man der Stadt nicht das Grundstück an der Widukindstraße verkauft. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass man sich einen ebenerdigen Zugang erhalten möchte. Das wirft aber alle unsere Pläne über den Haufen. Ich hoffe, dass die AWG der sozialen Stadt einen kleinen Streifen auf ihrem Grundstück abtritt, damit wir dort mit dem Projekt beginnen können und dann eine Baumbepflanzung von dort bis zur Gustav-Müller-Anlage realisieren können.

2018 wird ein tolles Jahr für Heckinghausen, weil…?

Brüssermann: . . . einige der von mir oben genannten Projekte fertiggestellt werden und die Eröffnung gebührend gefeiert wird.

Wenn Sie drei WZ-Schlagzeilen für 2017 für Ihren Bezirk machen dürften: Wie lauten die?

Brüssermann: 1. Brücke Brändströmstraße endlich wieder frei befahrbar. 2. Heckinghauser Gaskessel gilt als der schönste in Europa. 3. Fortführung des ISEK ein voller Erfolg.

Wenn Sie wählen müssten: Welcher Bezirk - außer Ihr eigener - würde Sie reizen, dort einmal politisch aktiv zu werden und warum?

Brüssermann: Ich bin in meinem schönen Heckinghausen tief verwurzelt und möchte mich auch weiterhin dort intensiv engagieren. Von daher stellt sich diese Frage für mich nicht.

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