Die Stadt will beim Rauchabzug nachbessern und bei den Verhandlungen über die Zukunft der Halle Zeit gewinnen. Die Veranstalter können weiter planen.

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Zukunft offen: Veranstalter und Besucher der Uni-Halle fragen sich, was aus dem Gebäude wird, das Mängel bei der Statik und beim Brandschutz aufweist. Zumindest der Hallenbetrieb wird erst einmal gesichert. Archiv-

Zukunft offen: Veranstalter und Besucher der Uni-Halle fragen sich, was aus dem Gebäude wird, das Mängel bei der Statik und beim Brandschutz aufweist. Zumindest der Hallenbetrieb wird erst einmal gesichert. Archiv-

Andreas Fischer

Zukunft offen: Veranstalter und Besucher der Uni-Halle fragen sich, was aus dem Gebäude wird, das Mängel bei der Statik und beim Brandschutz aufweist. Zumindest der Hallenbetrieb wird erst einmal gesichert. Archiv-

Wuppertal. Gute Nachrichten für die Nutzer der Uni-Halle: Es gibt bei der Stadt offensichtlich konkrete Pläne, den Weiterbetrieb als Veranstaltungsort für die nächsten zwei bis drei Jahre zu sichern – parallel zu den laufenden Verhandlungen über die Zukunft der baufälligen Halle an sich. Das erklärte Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) am Montagmittag bei der Spendenübergabe der Aktion „Wuppertal hilft“ im Rathaus.

25.000 Euro haben die Veranstalter des großen Benefiz-Festivals in der Uni-Halle dem „Unternehmen Zündfunke“ im Kinderhaus Luise Winnacker überreicht (siehe Artikel auf Seite 18). Die Freude war um so größer, als Jung darüber informierte, dass auch das nächste Festival der Aktion „Wuppertal hilft“ – aller Wahrscheinlichkeit nach im November 2013 – ebenfalls wieder in der Uni-Halle über die Bühne gehen kann.

Verhandlungen zwischen der Stadt, der Universität und dem Land

Demnach plant die Stadt, unter anderem bei der sogenannten Entrauchung der Halle nachzubessern. Details dazu soll es in den zuständigen Fachgremien geben, erklärte Jung, der am Montag noch nichts Konkretes zu den Kosten sagte. Tatsache sei aber, dass sich die Nachbesserungen finanziell im Rahmen hielten und so erst einmal den Weiterbetrieb der Halle sicherten – auch im Sinne des BHC bei einer bundesligatauglichen Kapazität von etwa 3000 Zuschauern. „Uns bleibt mit dieser Lösung mehr Zeit für die Verhandlungen“, erklärte Jung: Neben der Stadt muss auch die Bergische Universität in die Gespräche mit dem Land – in Form des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) – einbezogen werden. „Und das funktioniert nicht unter Zeitdruck.“

Wie berichtet, droht der Uni-Halle Ende März eine Teilschließung, sollte beim Brandschutz nicht nachgebessert werden – bei einer Kapazität von dann nur noch 1800 Plätzen. Anfang Januar gab es dahingehend Gespräche zwischen der städtischen Bauordnung und der Feuerwehr. Offenbar mit Erfolg.

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