Der Bereich um die Rathaus-Galerie wurde weiträumig abgeriegelt.
Der Bereich um die Rathaus-Galerie wurde weiträumig abgeriegelt.

Der Bereich um die Rathaus-Galerie wurde weiträumig abgeriegelt.

Die Rathaus-Galerie ist abgeriegelt.

Eike Rüdebusch, Bild 1 von 2

Der Bereich um die Rathaus-Galerie wurde weiträumig abgeriegelt.

Wuppertal. In der Rathaus-Galerie am Willy-Brandt-Platz in Elberfeld hat es am Mittwochabend eine Bombendrohung gegeben. Der Manager der Rathaus-Galerie, Uwe Matthias, hatte gegen 17.30 Uhr eine E-Mail mit einer entsprechenden Drohung erhalten. Eine Stunde später erhielt auch die Polizei per Telefon, vermutlich aus einem öffentlichen Fernsprecher, ebenfalls eine Bombendrohung. Ersten Ermittlungen zufolge ging der Anruf von der Telefonzelle in der Friedrich-Ebert-Straße 163 (Pestalozzistraße) aus.

In Absprache mit Matthias wurde daraufhin um etwa 19 Uhr der Alarm ausgelöst und das Gebäude geräumt, so die Polizei. Der Vorsitzende der Initiative „Ein Dach für die Nord“, Stefan Schey, berichtete der WZ, dass er gegen 19 Uhr die Aufforderung erhielt, seinen Fanshop in der Rathaus-Galerie zu räumen. Kunden und Geschäftsleute verließen das Gebäude ruhig. Das Parkhaus wurde abgeriegelt, alle Zugänge zur Galerie wurden gesperrt. Auch angrenzende Straßen, zum Beispiel die Friedrichstraße, waren nicht mehr zugänglich. Die Polizei setzte einen Bombenspürhund ein, zwei weitere wurden angefordert. Mitarbeiter der Geschäfte warteten in angrenzenden Cafés.

Laut Polizei war der Einsatz um 22:45 Uhr beendet. Die Sperrungen rund um die Rathaus-Galerie wurden aufgehoben und das Parkhaus freigegeben. Es wurde keine Bombe gefunden. Die im Parkhaus abgestellten Autos können von ihren Besitzern abgeholt werden. Die Schranke bleibt die Nacht über geöffnet. Parkgebühren fallen nicht an, teilte der Polizeisprecher mit.

Erst Ende September hatte es eine Bombendrohung gegen die City-Arkaden in Elberfeld gegeben: Die Ermittlungen der Polizei hatten anschließend ergeben, dass die Drohung von einer männlichen Person aus einer Telefonzelle gekommen war.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat zwischen 18.15 Uhr und 18.45 Uhr verdächtige Personen an oder in der Nähe der Telefonzelle beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei Wuppertal unter der Telefonnummer 0202/ 2840 entgegen. ecr/ab/gh

Wenn das Parkhaus wieder gegen 23.00 Uhr am Mittwochabend freigegeben wird, können die dort geparkten Autos von ihren Besitzern abgeholt werden. Die Schranke bleibt die Nacht über geöffnet. Parkgebühren fallen nicht an, teilte der Polizeisprecher mit.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer