Der Investor des neuen Studentenwohnheims ist laut Verwaltung dazu verpflichtet, die Anlage wieder herzurichten.

Der Investor des neuen Studentenwohnheims ist laut Verwaltung dazu verpflichtet, die Anlage wieder herzurichten.
Für das Studentenwohnheim musste die Anlage weichen. Archiv

Für das Studentenwohnheim musste die Anlage weichen. Archiv

S. Fries

Für das Studentenwohnheim musste die Anlage weichen. Archiv

Barmen. Die Bendahler Straße erhält ihren Bolzplatz zurück. Diese Mitteilung machte jetzt Axel Frevert (Grüne) in der Bezirksvertretung Barmen. Bekanntlich war die Anlage beim Bau des neuen Studentenwohnheims an der Straße wegen der Arbeiten verschwunden. Der Investor, ein ehemaliger Uni-Professor aus Wuppertal, verspracht immer, eine Ausgleichsfläche anlegen zu wollen. Allerdings wollte er statt eines Bolzplatzes lieber eine Grünanlage anlegen, wie er beim Ortstermin der WZ erklärt hatte. Der Bolzplatz sei vorher auch gar nicht mehr genutzt worden. Das sah aber nicht jeder so. Frevert hatte zwar eingeräumt, dass der Platz etwas verwahrlost war. Allerdings sei dort sehr wohl noch gespielt worden.

Deshalb wollten die Grünen, dass die Stadt prüft, welche Auflagen dem Investor für das Areal gemacht worden seien. Die Antwort der Verwaltung, so Frevert, sei eindeutig, „dass der Bolzplatz vom Investor wieder hergestellt werden muss. Es gibt eine klare Regelung im Grundstückskaufvertrag“. Mittlerweile, so Frevert, habe dies der Investor gegenüber einer Rückfrage der Verwaltung auch bestätigt. Man werde, so hieß es in der BV-Sitzung, aufmerksam darauf achten, dass der Investor das auch mache.

Zufrieden über die Nachricht zeigte sich auch Birgitte Alexander vom Förderverein Historische Parkanlagen, der sich um den benachbarten Klophaus-Park kümmert. In diesem Zusammenhang, so Alexander, sei auch schnell die Idee aufgekommen, „die soziale Umgebung mit einzubeziehen“. Dazu gehöre auch der Bereich rund um das Studentenwohnheim. Umso enttäuschter war man, als es von Seiten des Investors hieß, dort komme eine Grünanlage hin. „Bei unseren Befragungen im Park haben wir oft von Kindern gehört: ,Wir wollen wider einen Bolzplatz’“, so Alexander. est

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