Konjunkturpaket II: Wuppertal hat sämtliche Fördergelder abgerufen. Arbeiten liegen im Zeitplan.

Euro-Geldscheine

dpa

Wuppertal. „Wir haben die Chance genutzt, die man uns gegeben hat.“ Oberbürgermeister Peter Jung ist mit der Umsetzung des Konjunkturpaketes II in Wuppertal mehr als zufrieden. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in NRW wird es Wuppertal seiner Aussage nach bis zum Ende des Jahres gelungen sein, die kompletten Fördermittel in Höhe von 42,5 Millionen Euro abgerufen und auch verbaut zu haben.

Der größte Teil des Geldes, es handelt sich um 34 Millionen Euro, ist in die Sanierung von Schulen und Sporthallen geflossen. „ Das ist ein gutes Signal an die jungen Menschen in Wuppertal“, erklärte Jung und fügte an: „Wir liegen mit unseren Arbeiten voll im Plan.“

Zudem werden durch die Sanierungen die Energiekosten in Wuppertal sinken, wie Hans-Uwe Flunkert vom Gebäudemanagement ergänzt. In den nächsten zehn Jahren rechnet er mit einer Ersparnis bei den Energiekosten von etwa 15 Millionen Euro.

Bisher sind 70 Prozent aller Maßnahmen abgeschlossen, gegen Ende des Jahres sollen es 100 Prozent sein. Ohne die Mittel des Konjunkturpaketes hätte es Sanierungsarbeiten wie am Turmhof oder am Barmer Bahnhof in der Stadt nicht gegeben. Auch die Lärmsanierung an der Briller Straße, der Haeseler Straße und der Cronenberger Straße wird durch die Bundesgelder finanziert.

Mehr als 2,7 Millionen Euro der Fördergelder sind zudem in die 16 Maßnahmen von freien Trägern geflossen, die eine Million Euro Eigenmittel aufbrachten. Beispielhaft nannte Flunkert die Erzbischöfliche St. Anna Schule, die für ihre Sanierung etwa eine halbe Million Euro erhalten hat. Das evangelische Bildungszentrum Nesselstraße erhielt aus dem Fördertopf 300 000 Euro.

Nicht zu vergessen: 6500 Straßenlaternen sind saniert worden, 7000 sollen es am Ende sein.

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